Interaktiver Vortrag über antirassistische Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hielt Janneke Tiegna im Burkadushaus in Würzburg ein Vortrags- und Diskussionsabend zu antirassistischer Öffentlichkeitsarbeit statt. Ziel war es, Vereine und Organisationen der entwicklungspolitischen Arbeit für koloniale Kontinuitäten in Sprache, Bildern und Strukturen zu sensibilisieren. Anlassbezogen wurde auch auf eine UN-Resolution zum Gedenken an Sklaverei und Kolonialismus verwiesen, die die aktuelle Relevanz des Themas unterstreicht. Im Mittelpunkt stand die Kritik an stereotypen Darstellungen, „White Saviorism“, Paternalismus und vereinfachenden Afrika-Bildern. Sprache und Bilder prägen dabei Machtverhältnisse und Wahrnehmungen globaler Ungleichheit. Antirassistische Öffentlichkeitsarbeit bedeutet daher Perspektivwechsel, die Einbindung lokaler Stimmen und eine kritische Reflexion der eigenen Praxis.
Weitere Informationen und Hintergründe finden sich im folgenden MP-Artikel: Warum Sprache nicht neutral ist



