Interaktiver Vortrag über antirassistische Öffentlichkeitsarbeit

 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus hielt Janneke Tiegna im Burkadushaus in Würzburg ein Vortrags- und Diskussionsabend zu antirassistischer Öffentlichkeitsarbeit statt. Ziel war es, Vereine und Organisationen der entwicklungspolitischen Arbeit für koloniale Kontinuitäten in Sprache, Bildern und Strukturen zu sensibilisieren. Anlassbezogen wurde auch auf eine UN-Resolution zum Gedenken an Sklaverei und Kolonialismus verwiesen, die die aktuelle Relevanz des Themas unterstreicht. Im Mittelpunkt stand die Kritik an stereotypen Darstellungen, „White Saviorism“, Paternalismus und vereinfachenden Afrika-Bildern. Sprache und Bilder prägen dabei Machtverhältnisse und Wahrnehmungen globaler Ungleichheit. Antirassistische Öffentlichkeitsarbeit bedeutet daher Perspektivwechsel, die Einbindung lokaler Stimmen und eine kritische Reflexion der eigenen Praxis.

Weitere Informationen und Hintergründe finden sich im folgenden MP-Artikel: Warum Sprache nicht neutral ist

Containerversand nach Mwanza – Tansania

Foto: Wilson Mabala

Ein starkes Zeichen gelebter Städtepartnerschaft: Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Würzburg und Mwanza haben der MWANZA e.V. und die Stadt Würzburg einen Container mit wichtigen Gütern erfolgreich nach Tansania gebracht. Über 200 Computer, Monitore und weitere IT-Geräte konnten inzwischen nach Mwanza transportiert und dort an Schulen, Ausbildungsstätten und soziale Einrichtungen verteilt werden. Damit erhalten viele Kinder und Jugendliche erstmals Zugang zu moderner Computertechnik und digitaler Bildung. Neben medizinischen Geräten für das Bugando Medical Centre sowie Sportartikeln für Jugendprojekte von Sports Charity Mwanza zeigt die Aktion eindrucksvoll, wie vielfältig die Zusammenarbeit zwischen Würzburg und Mwanza inzwischen geworden ist. Trotz logistischer Herausforderungen und langer Transportwege kamen alle Spenden sicher in Mwanza an.

 

Weitere Informationen und Hintergründe finden sich im folgenden MP-Artikel:

https://www.mainpost.de/113947163

Weltkunst aus Tansania – mehr als Tingatinga!

Foto: Thomas Barcatta

Im Würzburger Rathaus wurde kürzlich die Ausstellung „Weltkunst aus Tansania – mehr als Tingatinga!“ präsentiert, die einen eindrucksvollen Einblick in die Vielfalt zeitgenössischer tansanischer Kunst bot. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Würzburg sowie dem M.W.A.N.Z.A. e.V. organisiert und stand im Kontext der langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza, deren 60-jähriges Jubiläum in diesem Jahr begangen wird. Die gezeigten Werke spiegelten dabei ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen wider – von Alltagsdarstellungen und Portraits bis hin zur Auseinandersetzung mit kolonialer Geschichte und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Zugleich verdeutlichten sie die Vielfalt der tansanischen Kunstszene jenseits verbreiteter, vereinfachender Vorstellungen.

Zugleich machte die Ausstellung die vielfältigen kulturellen, wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Verbindungen zwischen beiden Städten sichtbar. Weitere Hintergründe, Eindrücke von der Eröffnung sowie Details zur Ausstellung sind im folgenden Main-Post-Artikel zusammengefasst:

„Weltkunst aus Tansania – mehr als Tingatinga!“

Infoabend: „Quo Vadis Tansania?“

Foto: Thomas Barcatta

Trotz winterlicher Bedingungen und teils chaotischer Straßenverhältnisse fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Würzburger Kilianeum ein, um den Informationsabend „Quo Vadis, Tansania?“ zu verfolgen. Das große Interesse unterstreicht die enge Verbundenheit der Region mit dem ostafrikanischen Land und das Bedürfnis nach Austausch in einer politisch angespannten Situation. Die Veranstaltung war eine Gemeinschaftsinitiative der Diözesanstelle Weltkirche, des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Würzburg sowie des M.W.A.N.Z.A. e.V. und bot fundierte Einblicke sowie Raum für Diskussion. Der Vortrag und die anschließenden Gespräche zeigten eindrucksvoll, wie wichtig der persönliche Dialog und das gemeinsame Engagement für die Zukunft der Partnerschaften sind.

Weitere Informationen und Hintergründe finden sich im folgenden MP-Artikel:

https://www.mainpost.de/113366848