Benefizkonzert 25 Jahre M.W.A.N.Z.A. e.V. Zwei bekannte Chöre singen für Würzburgs Partnerstadt in Tansania
Im November 2009 besuchte der bekannte Gospel-Rock Pop Chor Voices die Partnerstadt Mwanza in Tansania und gab dort mehrere Konzerte. Die Zusammenarbeit und Begeisterung haben über die Jahre nicht nachgelassen. Für ein Konzert zugunsten M.W.A.N.Z.A. e.V. am 26. Oktober in St. Stephan wird Voices zusammen mit dem Chor Ton-in-Ton auftreten. Das beliebte Hanauer Ensemble begeistert wie Voices mit fetzigen Gospels, bekannten Charthits und berührenden Balladen. Die Sänger der beiden sehr erfahrenen Ensembles werden das Publikum mit tollen Arrangements und begeisterndem Groove unterhalten. Bei ihrem Gesang entsteht eine inspirierende Kraft, die in Ohren und Herzen der Zuhörenden fließt und bewegt. Zu einem zündenden Finale werden sich schließlich 100 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne präsentieren, Gänsehautfeeling versprochen.
Die Einnahmen des Konzertes mit Voices und Ton-in-Ton kommen gänzlich den sozialen Werken von M.W.A.N.Z.A. e.V. zugute. Dazu gehören insbesondere Mädchenförderung in Mwanza, Unterstützung einer Schule für behinderte Jugendliche, Medizinische Notfall-Versorgung und berufsfördernde Kurse.
Das Benefizkonzert findet am Sonntag 26. Okt. 2025 um 17:00 Uhr in der Kirche St. Stephan, Wilhelm-Schwinn-Platz 1 statt, Einlass ab 16:30 Uhr. Karten von 10 bis 18 Euro sind im Vorverkauf ab 20. Sept. 2025 bei www.okticket.de oder im Weltladen in der Plattnerstraße 14 erhältlich. Weitere Infos unter www.voices-wuerzburg.de



„Ich hoffe meine Einbürgerung klappt rechtzeitig …“, so schrieb Mama Salalah noch im Juli, als sie ihre Vortragsreise für November ankündigte. Seit Jahren betreibt sie diesen Schritt, weil sie sich mit dem Herzen eine ganze Tansanierin geworden ist. Im Februar 2012 konnte OB Rosenthal sich bei einem Treffen mit Staatspräsident Kikwete zwar für ihr Anliegen verwenden, aber bis jetzt hat es noch nicht geklappt. Gegenwärtiger Stand laut der letzten Auskunft von ihr: „Ich hoffe die Staatsbürgerschaft in Kürze zu erhalten.“ Die 48-jährige gebürtige Koblenzerin mit dem deutschen Namen Christiane Strauch lebt schon lange Jahre in Würzburgs Partnerstadt Mwanza und ist eine Anlaufstelle für junge PraktikantInnen, die sie in die sprachliche und kulturelle Welt Tansanias einführt. Sie arbeitet dort nämlich als Dozentin an der iltc, dem International Languages Training Centre.
In einem Seminar auf der Frankenwarte haben sich die angehenden Techniker auf ihren Besuch im Oktober vorbereitet: Kulturelle Besonderheiten, Informationen zur politischen und gesellschaftlichen Situation in Tansania, aber auch ein Kurz-Sprachkurs in Kisuaheli soll sie befähigen, die ungewohnten Erfahrungen positiv verarbeiten zu können. Zusammen mit den Schülern der Abteilung Plumbing and Drainage in Mwanza sollen sie zwei Wochen lang lernen und an Projekten arbeiten.
Prustendes Lachen beim Blick auf das Klassenphoto aus der Josef-Grundschule in Würzburg. So war an der Viktoriaschule die Reaktion der Zweitklässer – in Mwanza am Viktoriasee. Ob es die ungewohnte Kleidung war, jedenfalls fanden die tansanischen Grundschüler das komisch. Michael Stolz, der Vorsitzende des M.W.A.N.Z.A. e. V., verteilte ihnen dann die Buntstiftzeichnungen aus Würzburg. Jetzt hielten sie einen künstlerischen Gruß ihrer gleichaltrigen Schulkameraden aus der fernen deutschen Partnerstadt in den eigenen Händen. Die Klassenlehrer halfen den Klassen gerne bei der Aufgabe sich mit eigenen Zeichnungen aus der eigenen Lebenssituation zu revanchieren.