Einmal um die halbe Welt

Ein Feuerwehrauto aus Würzburg für Mwanza

 2020-01-21

Das 2017 von Würzburg gespendete Feuerwehrauto ist in der Partnerstadt Mwanza in Tansania im Einsatz bei der örtlichen Feuerwehr. Die Reise um den halben Globus per Schiff dauerte etwa drei Wochen. Im Hafen von Dar es Salaam hing er jedoch über zwei Jahre fest – aufgrund von verspätet eingetroffenen Frachtpapieren.

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POSTKOLONIALES FORSCHUNGSPROJEKT: AUSSTELLUNG AUS MWANZA MITGEBRACHT

Auf großes Interesse stieß der Bericht von Antonia Moschin und Judith Schief, die sich im Rahmen des ASA-Praktikumsprogramms drei Monate in Würzburgs Partnerstadt Mwanza auf eine postkoloniale Spurensuche begaben. Entstanden ist in dieser Zeit eine Plakatausstellung, die bereits in Mwanza zu sehen war und aktuell im Würzburger Rathaus Station macht. Rund 50 Besucher wollten mehr über die Ausstellung erfahren, die im Austausch mit sechs Studierenden der örtlichen Universität St. Augustine entstanden ist und viele weitere geschichtliche Interviews und Begegnungen verarbeitet.

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Der lange Transport hat ein Ende

Kaum glaublich, aber wahr! Das Feuerwehrfahrzeug aus Würzburg ist im Bereich des Bezirks Mwanza angekommen. Ein Brief vom Dezember 2019 und Fotos beweisen es.

Eröffnung des zweiten Sportzentrums

Vorweihnachtliche Bilanz des M.W.A.N.Z.A. e.V.

Über 12.000 € für Projekte in Mwanza, Würzburgs Partnerstadt

„Alle Plätze wurden bespielt, und zum Schluss bildeten die Jugendlichen die Botschaft „Danke DHG“, die von einer Drohne aus der Luft aufgenommen wurde“, so berichtete der Projektverantwortliche des Vereins, Jürgen Seitz, von der spektakulären Einweihung eines zweiten Sportzentrums Saba Saba in Mwanza diesen Herbst. Dadurch wollten sie sich für den Spendenlauf am Deutschhaus-Gymnasium 2018 bedanken. Das 80.000 Euro Projekt wurde erst durch den DHG-Lauf und die damit verbundene 47.000 Euro Spende möglich. Auf Initiative des Vereinsmitglieds Stephan Link wurden am Ende noch für 800 Euro mehr als 100 Bäume auf dem Gelände eingepflanzt.

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Vierköpfige Lehrerdelegation des Deutschhaus-Gymnasiums in Mwanza

In den Herbstferien fuhr eine vierköpfige Lehrerdelegation des Deutschhaus-Gymnasiums nach Mwanza, wo sie viele interessante Eindrücke sammeln konnten.
Neben dem Besuch einiger ansässiger Schulen und der vom Mwanza e.V. unterstützen Behindertenwerkstätte erhielten sie auch konkrete Einblicke in die Arbeit unserer Sports Charity. Insbesondere machten sie sich ein Bild vom Baufortschritt des Sportzentrums im Stadtteil SabaSaba , welches größtenteils durch die Spenden des DHG-Spendenlaufs (47.000€) finanziert und voraussichtlich im Januar 2019 eröffnet werden wird. Andreas Weiermann**(Organisator des sog. DHG-Lebenslaufs) ist von der Sache überzeugt: „Wenn man gesehen hat, wie viel Gutes hier entsteht, dann ist jeder Cent in dieses Projekt gut angelegt. Es freut uns zu sehen, dass die Gelder durchdacht und sehr sorgsam ausgegeben werden.“
Von diesem Sportzentrum werden viele Menschen profitieren: die Anlage wird vormittags von der angrenzenden Schule (mit über 2000 Schülerinnen und Schüler, inkl. Inklusionskindern) sowie nachmittags von neu geschaffenen Sportvereinen genutzt werden.

In Kürze erscheint auf der Schulhomepage (www.deutschhaus.de) eine Fotostrecke, auf der man sich ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen kann.

Treffen mit tansanischem Botschafter Dr. Abdallah Possi

Anlässlich einer Einladung der Stadt kam es zu einer Geschenkübergabe an unseren Vorsitzenden. MP Stanslas Mabula überreicht einen holzgeschnitzten Bismarck-Rock, den ihm Edward Tibasima von Color Mwanza mitgegeben hat. Links schaut Abdallah Amin von der Stadtverwaltung zu, rechts freut sich Maria Leitner über ein Geschenk an den Partnerkaffee, der im Sommer das Bujora Cultural Centre mit einer Spende bedacht hatte.

Im Rahmen eines Vortrags von Ramona Seitz erläutert der Botschafter die Probleme von Menschen mit Albinismus.

MWANZA e.V. finanziert und baut erstes Sportzentrum in Mwanza

Mit dem „Sports Charity Mwanza Projekt“ hat der M.W.A.N.Z.A. e.V. nach einer zweijährigen Pilotphase 2016 in Kooperation mit der Stadt Mwanza und den lokalen Sportverbänden ein sportpolitisches Entwicklungshilfeprojekt namens „Sports Charity Mwanza“ ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, durch den Bau von Sportzentren und den Aufbau organisierter Vereine den Breitensport in Mwanza zu fördern. Darüber hinaus werden Trainer fortgebildet und in Workshops wichtige soziale und pädagogische Elemente an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene weitergegeben. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von fast 90% ist der Sport für viele der große Halt in ihrem Leben und das einzige Hobby. Leider haben zu viele junge Tansanier aufgrund fehlender Spielflächen und Vereinsangebote nicht die Möglichkeit regelmäßig ihrer größten Leidenschaft nachzugehen. Daher fördert das Sports Charity Mwanza Projekt nun die Entwicklung der vier populärsten Mannschaftssportarten im Land: Fußball, Volleyball, Basketball und Netball.

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Sportbotschafter des Deutschhaus-Gymnasiums

Gegenwärtig überbringen „Sportbotschafter des Deutschhaus-Gymnasiums“ die beim Spenden-„Lebenslauf“ erlaufenen Gelder nach Mwanza, um dort den Bau eines zweiten Sportzentrums bei Saba-Saba zu beginnen. Dieses Event war von Sports Charity Mwanza in Kooperation mit dem MWANZA eV durchgeführt worden. Das kürzlich in Betrieb genommene Mirongo-Sportzentrum wird ebenfalls besucht. Die jungen Leute, AbiturientInnen des DHG, bleiben für einige Zeit, um selber die Jugendlichen von Mwanza zu trainieren und den Breitensport zu fördern.

Gleich am ersten Tag haben sie ein Video gedreht!

Eigeninitiative aus Mwanza – höchst belohnt von Rotary Residenz

Schon zum zweiten Mal hat Obadia Kalumbete (42) den weiten Weg aus Mwanza, Würzburgs Partnerstadt am Viktoriasee, auf eigene Initiative zurückgelegt: Mit einem Stand hat der Sonderschullehrer am Basar des Africa Festivals teilgenommen, um die Produkte der Behindertenwerkstätte Tunaweza zu verkaufen und Kontakte zu Sponsoren zu knüpfen. Der Würzburger M.W.A.N.Z.A.  e.V. gehört dazu. „Dieses Jahr hatten wir ideales Wetter und trafen viele Menschen, die bei uns kauften oder sich nach unserem Projekt erkundigten“, so der Leiter von Tunaweza.

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