Chronik 2008

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2008

 Siehe auch Jahresbericht 2008

Benefiz-Sommerkonzert der Musikschule

Am 29.6. 2008 fand das Benefiz-Sommerkonzert der Städtischen Sing- und Musikschule zugunsten des Projekts
Mädchenförderung statt. In der Aula der Franz-Oberthür-Schule musizierten insgesamt fast 400 Kinder mit Begeisterung und zum Teil mit afrikanischen Liedern und Beiträgen, wie die Bilder zeigen. Sogar eine Giraffe und ein Elefant konnten zur Dekoration "eingefangen" werden.

 

 

Schüler aus Gemünden helfen Schülern in Afrika


Januar 2008

Fast 1000,00 € an Unterstützung kamen allein im Jahr 2007 in der Staatlichen Realschule in Gemünden zusammen, monatsweise tröpfelnd. Seit Ende 2003 engagieren sich Schülerinnen und Schüler dort für ihre gleichaltrigen Kollegen im fernen Tansania, südlich des Viktoriasees. Damals begannen Achtklässler monatlich einen Euro abzugeben, um dadurch den Schulbesuch von Mädchen in Mwanza /Tansania zu finanzieren. Auf eigene Initiative hin hatte sich die Klasse dazu entschieden, sofort gefördert durch ihre Klassenlehrerin Christa Sattaf: „Diese unkomplizierte Aufgeschlossenheit junger Menschen hat mich begeistert. Das hat denen regelrecht Spaß gemacht. Da soll noch einer sagen, die heutige Jugend sei nur auf dem Ego-Trip!" Inzwischen ist das von einer weiteren „Schülergeneration" der Deutsch- und Geschichtslehrerin aufgegriffen worden, den jetzigen Klassen 10 b und c.

Wie kommt das Geld zusammen? Florian Kiesewetter, einer der Klassensprecher erklärt: „Wir haben versucht einen Euro im Monat von unserem Taschengeld abzugeben. Das hat meistens geklappt, nicht immer. Und dann war der Kuchenverkauf ein Erfolg, noch mehr die Würstchen. Ich bin selbst erstaunt, wie viel wir geschafft haben." 2007 war es die stolze Summe von insgesamt 989,81 Euro.

Die Übergabe des Geldes geschieht auf umständlichem, aber doch direktem Wege: Mit einem Begleitbrief taucht eine kleine Schülergruppe im benachbarten Friedrich-List-Gymnasium auf: „Hallo Herr Stolz, dies ist die nächste Rate für die Afrika." Mitten im Pausentrubel wird dann der Religionslehrer herausgerufen und sieht hoffnungsvolle Gestalten vor sich, einmal waren es Bianca Ohmann und Jessica Zügner: Immer wieder neu überrascht, aber natürlich hoch erfreut erhält er dann einen Betrag, gelegentlich gar ein kleines Geldsäckchen überreicht. „Manchmal wissen sie gar nicht genau, wie viel drin ist. Das müsste bisschen mehr als 200,00 Euro sein; Sie können es ja nachzählen", so der Vorsitzende des M.W.A.N.Z.A. e.V. , der die Kontakte zu der Großstadt am Viktoriasee hält. Er leitet das Geld dann weiter.

Diesmal werden davon Straßenjungen unterstützt, die in dem Projekt Upendo Daima in Mwanza untergekommen sind. Die 16-Jährigen haben die Primary School, die sieben Jahrgänge umfasst, schon hinter sich und können dadurch jetzt ab Januar 2008 eine weiterführende Schule besuchen. Vielleicht reicht das Geld auch noch, damit sie den weiten Weg quer durch die Großstadt von rund 700000 Einwohnern besser zurücklegen können.

Das Leitungsteam Marga van Barschot und Hoja Tarsisius war anlässlich der Mainfrankenmesse in Würzburg. Die Holländerin hatte ihren Jahresurlaub für diesen „Abstecher" genutzt. Am Stand der Partnerstädte hatten sie ihr Projekt mit den Wohngruppen, dem Tageszentrum und einem Internet-Café vorgestellt, durch das sie nicht nur weiterbilden wollen, sondern auch eigenes Einkommen erwirtschaften.

Weitere Projekte 

Voices; Stimmen für Mwanza -

Konzert vor vollem Haus

Von afrikanischen Trommelrhythmen begleitet strömten die Besucher in das Foyer des Würzburger Mainfrankentheaters, um beim Benefizkonzert „Stimmen für Mwanza“ des Gospel-Rock-Pop-Chors ‚VOICES’ einen guten  Platz zu ergattern. Zu der Veranstaltung hatte unser M.W.A.N.Z.A. e.V. eingeladen, um die bereits 1966 begonnene und seit dem Jahr 2000 wieder
neu belebte Städtepartnerschaft Würzburgs mit Mwanza, der zweitgrößten Stadt Tansanias, zu unterstützen. Als die ‚VOICES’ vor fast ausverkauftem Haus auf die Bühne traten, bot sich den Zuschauern ein imposantes Bild. Mehr als 50 Sängerinnen und Sänger hatten unter dem Transparent der Städtepartnerschaft Aufstellung genommen, um unter der musikalischen Leitung von Fred Elsner ihr erstes Lied, ein furios dargebotenes „I will follow Him“ abzuliefern. Der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Georg Rosenthal, begrüßte das Publikum und die vielen Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft. Er würdigte die Verdienste von M.W.A.N.Z.A. und der Vorstandschaft, die mit großem Elan und Fleiß die Partnerschaft in den letzten Jahren vorangebracht hat.

Durch die professionelle Technik des Theaters stets perfekt in Szene gesetzt, boten ‚VOICES’ gewohnt routiniert eine Vorstellung, die durch feines musikalisches Gefühl und beeindruckende Soli geprägt war. Bis hin zu den Ansagen der Titel durch Chormitglieder überzeugte der Chor wieder einmal mehr durch seine an Perfektion grenzende Leistung.

In seiner Ansprache erläuterte Michael Stolz die Arbeit von M.W.A.N.Z.A. und zeigte dazu eine Reihe von Bildern aus Projekten in Mwanza. Während der Pause wurde afrikanisches Fingerfood gereicht, das von der Klasse FA1 der Klara-Oppenheimer-Schule aus dem Städt. Berufsbildungszentrum vorbereitet und in appetitanregender Aufmachung gereicht wurde. Die
Darbietungen eines Trommlerkurses unter Leitung von Benjamin Mgonzwa beeindruckten die Besucher gleichermaßen wie die vielen Projekte des Vereins, die an Stellwänden gezeigt wurden.

Der aus Mwanza stammende Special Guest des Abends, Absolvent der einzigen Kunstakademie Tansanias in Bagamoyo, derzeit in Minden lebend und schaffend, wurde von ‚VOICES’ in den zweiten Teil ihres Programms mit einbezogen. So bekam das Konzert nicht nur seine besondere afrikanische Note, sondern wurde durch den melodisch weichen
Gesangsvortrag Mgonzwas zu einem besonderen Erlebnis. Sein äußerst sympathisches, von charmantem Witz begleitetes Auftreten machte ihn zweifelsohne zum Star des Abends. Nicht unerwähnt darf die konzentriert energische Führung des Chors durch dessen musikalischen Leiter, Fred Elsner, bleiben, der auch die Verbindung zwischen europäischem und
afrikanischem Gesang geschickt herzustellen verstand.

Mit „Stimmen von Mwanza“ setzten ‚VOICES’ wieder Akzente im vielfältigen Würzburger Musikleben. Die Besucher dankten dem Chor und seinem Special Guest mit stehenden Ovationen. Der Verein M.W.A.N.Z.A. kann sich über eine gelungene und durch den hervorragenden Besuch einträgliche Veranstaltung freuen.

Bericht: Rolf Schlegelmilch (VOICES)

 

Trommelworkshops von Benjamin Mgonzwa im Landkreis Würzburg

 

 

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Das Bild zeigt Mgonzwa beim Einzug in den Günterslebener Kindergarten Erdenstern.

 

Im Oktober führte der Tansanier Benjamin Mgonzwa, Absolvent der Kunstakademie in Bagamoyo, mehrere Trommelworkshops im Landkreis durch. Er war in Rimpar im Rahmen der Sing- und Musikschule sowie in Kindergärten in Güntersleben und Veitshöchheim aktiv. Das Projekt war vom M.W.A.N.Z.A. e.V. eingefädelt worden, da Mgonzwa aus der Nähe von Mwanza stammt, der Partnerstadt Würzburgs am Viktoriasee.

 

„Löwe – Krokodil“,  mit Begeisterung wiederholen die Kinder diese Silben. Sobald sich der Rhythmus eingeprägt hat, wird er durch Trommelschläge verstärkt. „Wir wollen mit diesen starken Tieren fertig werden, dass wir keine Angst mehr vor ihnen haben müssen“, erklärt der 34-Jährige strahlend seiner Trommelrunde. Mit 30 Trommeln im Gepäck reist er an, so dass jeder selbst ein Instrument in Händen hält. „Riesenschlange – Pause“, und wieder werden die Worte in Trommelsprache umgesetzt.

Begonnen hatte der Tag damit, dass die Kinder im Gänsemarsch die Trommeln aus dem Auto hereingeholt hatten. In vier Gruppen wurden am Vormittag alle Kinder des Kindergartens Erdenstern in Güntersleben von der musikalischen Lebendigkeit des Multitalents angesteckt. „1-2-3-4 Füße haben wir. / und kein andres Tier – hat so ein’ Hals wie wir“, tönte es wenig später. Afrikanische Kinderlieder zur Gitarre brachten zwischendurch Abwechslung.

 

Wie kommt Benjamin Mgonzwa dazu, solche Trommelworkshops für Kindergärten und Schulen anzubieten? „Ich habe erlebt, wie mir Musik, Tanz und Trommeln geholfen haben, Stärke und Selbstbewusstsein zu finden“, urteilt er und dann erzählt er seine Geschichte, die in Bujora, einem Museumsdorf, etwa 20 km außerhalb der Großstadt Mwanza, beginnt. Durch Tanzen und Trommeln war er einem englischen Touristen aufgefallen, der dem begabten Jugendlichen eine Ausbildung an der Kunstakademie ermöglichen wollte. Nach mancherlei Schwierigkeiten gelang das auch. „Dass ich nach Deutschland kommen konnte, verdanke ich einer weiteren Fügung“, fährt er fort. So war die Einladung zu einer Landesgartenschau sein Einstieg zur Arbeit mit deutschen Kindern.

Auf seiner Homepage www.trommel-kinder.de verrät er seine musikpädagogischen Ziele: „Stärkung des Selbstvertrauens • verbessertes Körpergefühl • Rhythmusgefühl • Lebensfreude • Sinn für Gemeinschaft • Kooperation in der Gruppe“.

Dass er diese Ziele tatsächlich auch erreicht, kann Annette Geiger von der Sing- und Musikschule in Rimpar bestätigen: „Mit viel Einfühlung und seiner ruhigen Ausstrahlung hat er die Musikbegeisterung der Kinder freigesetzt. Gerade die Lebensfreude und das Gemeinschaftsgefühl habe ich als Einstieg für meine Trommelkurse gut nutzen können.“

 

„Der starke Kindergarten“ in Veitshöchheim wird ihn bei nächster Gelegenheit auch wieder zu sich rufen. Romy Blechschmidt ist von seinem magisch-eindrucksvollen Auftreten noch ganz begeistert: „Mit seinem pädagogischen Geschickt hat er die Kinder verzaubert. Das ganz Andersartige hat ein zartes Mädchen zuerst in Angst versetzt, sie kämpfte mit den Tränen, wollte aber unbedingt dabei bleiben.“ Masken und Lieder hätten seine Tiergeschichte ganz lebendig werden lassen. “So einfach, aber toll!“, war ihr Resumee.

 

Diana Ziegler vom Kindergarten Erdenstern aus Güntersleben: „ Seine Reise durch unsere Kontinente-Kindergruppen hat zu spannenden Begegnungen geführt. Sein Begrüßungslied singen wir noch heute. Den Kindern unvergesslich ist sein Zauberfrosch geblieben.“

 

Der kulturverbindende Aspekt, dass ein anderer Zugang zur Musik besonders reizvoll sein kann, wurde besonders im gemeinsamen Proben mit dem Chor VOICES auf dem Heuchelhof greifbar: „Da hab ich drei Stunden gebraucht, um hinter diesen afrikanischen Rhythmus zu kommen“. So klagte der Dirigent Fred Elsner lachend, nachdem er eine Komposition von Benjamin Mgonzwa für vier Stimmen gesetzt hatte. Gelächter kam im Chor immer wieder auf bei der verschmitzten Doppel-Leitung der beiden Musiker, die sich immer wieder mit freundschaftlich-ironischen Bemerkungen gegenseitig auf die Schippe nahmen. „Mwezi wangu“ wird beim Benefizkonzert der VOICES im Mainfrankentheater am 26.10. um 19.30 h erklingen. Karten sind im Falkenhaus und an der Abendkasse erhältlich.

Durch Benjamin Mgonzwa aus der Region Mwanza hat auch die Region Würzburg von der Städtepartnerschaft profitiert.

Mgonzwa trat auch zusammen mit dem Würzburger Gospelchor "Voices" auf. 

Klara-Oppenheimer-Schule:

Erlös des Voices-Benefizkonzertes auf über € 7000,00 erhöht

 

(November 2008): Voller Freude überreichten drei Schülerinnen der Klasse FA1 der Klara-Oppenheimer-Schule, der Berufsschule für kaufmännische, hauswirtschaftliche und soziale Berufe, den Erlös ihres Beitrags zum Benefizkonzert an Michael Stolz, den Vorsitzenden des M.W.A.N.Z.A. e.V.

klara oppenheimer schule 08

 

Unterstützt von ihren Lehrkräften Doris Mehling und Maria Seubert hatten die Mädchen selbst zubereitete afrikanische Häppchen in der Pause des VOICES-Konzertes "Stimmen für Mwanza" im Theater angeboten -- und damit dem vom mitreißenden Konzert begeisterten Publikum gerade das Richtige geboten: Alle 750 Häppchen fanden hungrige Abnehmer, so dass € 400,00 als Erlös übrig blieben und nun mithelfen, dass benachteiligten Kindern in Mwanza zu einer Schulbildung verholfen werden kann.

Insgesamt ergab sich so ein Erlös des Konzertes in Höhe von über € 7300,00. Ein Großteil des Geldes wird in der Behinderteneinrichtung HURUMA dazu dienen, den Kindern, aber auch Betreuern eine Perspektive zu mehr Bildung und Lebenschancen zu eröffnen.

Wie stark sich die jungen Leute für Menschen in Mwanza, der Partnerstadt in Tansania, engagiert haben, wird auch daran deutlich, dass schon konkrete Pläne geschmiedet werden, wie die Klasse bis zum Abschluss 2010 im Rahmen einer Schulpartnerschaft die Stadt am Viktoriasee besuchen kann. Schulleiter OStD Wilhelm Ott (links im Bild) jedenfalls würde das
gerne sehen: "So wie die Klasse sich eingesetzt hat, verdient sie unsere Unterstützung. Ich wünsche ihnen, dass das klappt."

Benefizkonzert für Projekte in Mwanza im WuF

 

Im Zusammenhang mit einem Benefizkonzert im schwullesbischen Zentrum WuF in Würzburg kamen 750,00 € zusammen. Dieses Geld wurde an Adilisha in Mwanza weitergeleitet, das sich um AIDS-Prävention kümmert. Die "herbal medicine activities" werden dadurch gefördert.

Mitarbeitende vom Zweckverband Abfallwirtschaft spenden für Projekte in Mwanza

 

Februar 2008

2008-01 ZV Spende

Im Zusammenhang mit einem Schafkopf-Turnier des Zweckverbandes Abfallwirtschaft kamen durch die teilnehmenden Gruppen und Firmen insgesamt 3000,00 € ein. Entsprechend dem Spenderwillen entfielen davon 1000,00 € auf die Förderung des Shaloom Care House in Mwanza mit dem Ziel, die Ausbildung der Mädchen dort zu unterstützen.

 

Dezember 2008: Schafkopfturnier mit Spendenspaß beim ZV Abfallwirtschaft:

Schafkopf ZV Abfall

Bereits zum zweiten Mal dürfen sich auch die Kinder und Jugendlichen in Würzburgs Partnerstadt Mwanza darüber freuen, wenn im MHKW Schafkopf gespielt wird. Jeweils € 1150,00, nämlich die Hälfte von Einnahmen und  Sonderspenden, gingen wieder an M.W.A.N.Z.A. e.V. , die andere Hälfte an die Elterninitiative, die sich um die Kinderkrebs-Station Regenbogen an der Uniklinik sorgt. Sichtlich bereitete schon die Übergabe Landrätin Tamara Bischof (2.v.l.) und Bürgermeister Adolf Bauer (rechts) Freude.

Mai 2008: Africa Festival in Würzburg

 

Der M.W.A.N.Z.A. Verein präsentierte sich und seine Aktivitäten im gemeinsamen Zelt

des Eine-Welt-Forums Würzburg

af-bernardo gespraech Bernardo Mbwilo im Gepräch
af-dreiergruppe am stand Dreiergruppe am Stand
af-ewf-zelt   Zelt des Eine-Welt-Forums
  Gruppe am MWANZA Stand af-standgruppe

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 Im Zelt des Eine-Welt-Forums

 

 

 

 

 

 

Zur Homepage des Africa Festivals

Städtische Mitarbeiter aus Mwanza

zur Fortbildung in Würzburg

 

2. bis 25. April 2007: Berufliche Weiterbildung von Mr. Thobias Bujiku, Mwanza City Transport Officer, und Mr. Mussa Kaboni, Second in charge Fire Brigade Officer bei der Berufsfeuerwehr und den Stadtreinigern in Würzburg. Dadurch wird die fachkundige Übernahme des Müllfahrzeuges vorbereitet, das im Frühjahr nach Mwanza geschickt werden soll.

Mussa Kaboni wurde mit der hiesigen Technik des Brandschutzes, mit Rettungsmaßnahmen, Erster Hilfe und Atemschutztechnik vertraut gemacht. Dabei wurde von den drei Schichten der Berufsfeuerwehr großer Wert darauf gelegt, das hier Gesehene auf die Situation in Mwanza zu übertragen. Immerhin sind dort inzwischen drei Feuerlöschfahrzeuge modernerer Bauart im Einsatz.

Die Ziele der Ausbildung wurden während der Fortbildung noch präzisiert. Als sich herausstellte, dass die Feuerwehr noch einen intakten Atemschutz-Prüfstand in den Vorräten hatte, der ohne anfällige Elektronik arbeitet, wurde Mussa Kaboni darauf trainiert. So kann er in Mwanza die bisher ungenutzten Atemschutz-Einrichtungen in Zukunft sinnvoll einsetzen und überprüfen.

Bei den Stadtreinigern wurde Thobias Bujiku ebenfalls bereitwillig aufgenommen. Der Umweltreferent Wolfgang Kleiner hatte schon im vorigen Jahr durch seine Mitgliedschaft beim M.W.A.N.Z.A. e.V. sein Interesse an der Städtepartnerschaft mit Mwanza zu erkennen gegeben. So wurde Mr Bujiku einerseits mit dem Fahrzeug vertraut gemacht, das ab Frühling 2008 in Mwanza seine Dienste aufnehmen wird, andererseits aber auch mit den verschiedenen Bereichen der Entsorgung.

Die Abende und Wochenenden wurden die beiden Gäste vom M.W.A.N.Z.A. e.V. in Obhut genommen: Sie erhielten viele Einladungen aus dem Kreis unserer Mitglieder. Käppele, Festung, Residenz, Sommerhausen; Konzert, Frühlingsvolksfest, Basketball, Nussknacker-Ballett, Kar-Liturgie, Dom-Konzert-Ostermesse und ein Ausflug in die Weltstadt Frankfurt verhalfen zu vielseitigen Erfahrungen über das Leben und die Kultur in und um Würzburg.

Für den städtischen Empfang durch Bürgermeisterin Marion Schäfer und Einblicke in unsere Kommunalwahl war vom Büro Würzburg International Eva-Maria Barklind-Schwander zuständig. Sie koordinierte die verschiedenen städtischen Dienststellen und hielt persönlichen Kontakt.

Durch zwei Präsentationsvorträge wurden die Kollegen der Stadtreiniger (früh um acht!) und der Feuerwache (abends um 18.30 h) durch uns über Mwanza und die Geschichte und Vielseitigkeit der partnerschaftlichen Beziehungen informiert.

So wurde diese Fortbildung von allen Seiten als gelungener Anfang gesehen, wie Kooperationen zwischen städtischen Einrichtungen funktionieren können und wie der Gedanke der tansanisch-deutschen Partnerschaft immer mehr verbreitet werden kann. Dabei wirken Stadt, M.W.A.N.Z.A. e.V. und begeisterte Einzelne zusammen.


 

Die Feuerwehrleute Georg Janser (vlnr), Martin Hagenau und Klaus Schlagmüller, Mussa Kaboni, Michael Stolz, Thobias Bujiku, OB Pia Beckmann, Umweltreferent Wolfgang Kleiner, Branddirektor Franz-Josef Hench sind erfreut um das Atemschutz-Prüfgerät versammelt, das im Laderaum des Müllfahrzeuges nach Mwanza gelangen soll.
 

 

Gleich im Eingangsbereich der Feuerwache wurden die Gäste freundlich willkommen geheißen.

Aushang Feuerwehr 1

 

Bernardo Besuch 1  

 

 

 

 

 

 

Vor der Feuerwache machen sich (links) der in Deutschland verheiratete Bernardo Mbwilo und Michael Stolz mit den Gästen zum Stadtbummel bereit.

 

 

Mussa Kaboni kennt sich inzwischen aus mit dem Atemschutz-Prüfstand, den er bald in Mwanza einsetzen wird. Thobias Bujiku und eine Main-Echo-Journalistin begutachten ihn.

Atemschutztraining 1
 

 

Thobias Bujiku und die Enkel der Familie Stolz sehen sich die Welt von verschiedenen Seiten an.

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weltstadt Frankfurt 1  

 

Zwei Afrikaner in Mainhattan – Frankfurt, 200 Meter hoch

 

 

Ein Plüschhund begeistert Mussa, den frisch gebackenen Opa. Noch kennt er nicht den Namen seines Enkels, der während der Würzburg-Zeit geboren wurde.

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feuerwehr abschluss 1  

 

Am Ostermontag gibt es einen Abschluss mit Kaffee und Kuchen für die Dienst habende Schicht der Feuerwehr. Die Dankreden von Thobias und Mussa übersetzt Hans Köbler (2.v.l.) aus dem Englischen und Kisuaheli. Stadträtin Benita Stolz und Dieter Weidner sitzen dem Feuerwehr-Paar Wehner aus der Rhön gegenüber, das im letzten Herbst die Feuerwehr-Kollegen in Mwanza besucht hat.

 

2008 Ereignisse - kurz gefasst

2008-12-02 Schafkopfturnier mit Spendenspaß beim ZV Abfallwirtschaft erbringt Euro 1150,- für Projekte des Mwanza-Vereins.

2008 - Dez Schülerinnen der Klara-Oppenheimer-Schule erhöhen mit 400-Euro-Spende das Ergebnis des Voices-Benefiz-Konzerts für Projekte des M.W.A.N.Z.A. e.V. auf Euro 7300.

2008-11- 24 Kurzbesuch von Joseph Mlinzi, dem Pubic relations Officer und Beauftragten für die Städtepartnerschaft, in Würzburg. Mlinzi berichtet über die neue Partnerschaft Mwanza-Bray (Irland)

2008-11-20 19.30 -21.00 h Vortrag in der VHS Würzburg:
Mwanza, die Partnerstadt Würzburgs, und der M.W.A.N.Z.A. e.V.

2008-10-26 „VOICES“: Stimmen für Mwanza
Gospel-Rock-Pop-Chor singt für tansanische Partnerstadt Würzburgs

2008-10-25 Benjamim Mgonzwa aus Mwanza lädt am Samstag, 25. Okt. ins Kath. Pfarrheim Oberdürrbach ein: Gottesdienstvorbereitung - Afrikanischer Tanz - Trommeln -
Pantomime

2008 September Elena Melber, die vom M.W.A.N.Z.A. e.V. an die Hilfsorganisation "Behinderung und Entwicklungszuammenarbeit" (Bezev) vermittelt wurde, nimmt ihre Mitarbeit im Waisenhaus "Watoto wa Afrika" auf. Ihr blog findet sich hier. Auch Walburga Hirschbeck gelangte auf diesem Weg nach Tansania. Sie berichtet im Blog von Walburga Hirschbeck

2008-August Der Krankenwagen und das Müllfahrzeug, deren Transport über unseren
Verein organisiert worden war, erreichte seinen Bestimmungsort Mwanza.

2008-07-06 Am Sonntag, den 6. Juli, 20.00 h findet im WuF-Zentrum am Nigglweg 2 (gegenüber dem Parkwächterhäuschen an der Nautiland-Parkplatz-Zufahrt) ein Mwanza-Abend statt.

2008-06-29 Am 29.6. fand das Benefiz-Sommerkonzert der Städtischen Sing- und Musikschule zugunsten des Projekts Mädchenförderung statt. In der Aula der   Franz-Oberthür-Schule musizierten insgesamt fast 400 Kinder mit Begeisterung und zum Teil mit afrikanischen Liedern und Beiträgen, wie die Bilder zeigen. Sogar eine Giraffe und ein Elefant konnten zur Dekoration "eingefangen" werden.

2008-06-02 Der MWANZA e.V. tritt dem Würzburger Bündnis für Zivilcourage bei.

2008-05-22 bis 25 Africa Festival: Infostand im Zelt des Eine Welt Forums Würzburg
täglich 10.00 h bis 19.00 h.

2008-05-01 Zwei Fahrzeuge aus Würzburg, ein Müll-LKW und ein Rettungswagen, befinden sich seit dem 1. Mai auf hoher See und werden in ca. 3 Wochen die Würzburger Partnerstadt Mwanza erreichen.

2008-04-21 Die Mitgliederversammlung wählt den 3. Vorstand des M.W.A.N.Z.A. e.V.:
Vorsitzender Michael Stolz
stellv. Vorsitzender Rainer Beckmann
Schriftführerin Barbara Lehrieder
Schatzmeister Walter Oschmann.

2008-03-02 bis 2008-03-25 Berufliche Weiterbildung von Mr. Thobias Bujiku, Mwanza City Transport Officer, und Mr. Mussa Kaboni, Second in Charge Fire Brigade Officer, bei der Berufsfeuerwehr und den Stadtreinigern in Würzburg. Dadurch wird die fachkundige Übernahme des Müllfahrzeuges vorbereitet, das im Frühjahr nach Mwanza geschickt werden soll.

2008-02 Im Zusammenhang mit einem Schafkopf-Turnier des Zweckverbandes Abfallwirtschaft kamen durch die teilnehmenden Gruppen und Firmen insgesamt 3000,00 € ein. Entsprechend dem Spenderwillen entfielen davon 1000,00 € auf die Förderung des Shaloom Care House in Mwanza mit dem Ziel, die Ausbildung der Mädchen dort zu unterstützen.

2008-02 Im Zusammenhang mit einem Benefizkonzert im schwullesbischen Zentrum WuF in Würzburg kamen 750,00 € zusammen. Dieses Geld wurde an Adilisha in Mwanza weitergeleitet, das sich um AIDS-Prävention kümmert. Die "herbal medicine activities" werden dadurch gefördert.

2008-01-01 Schüler/innen aus Gemünden helfen Schülern in Afrika: Bericht

2008-01-01 Jahresrückblick 2007 und Dank des Vorsitzenden:  hier

Zusätzliche Informationen

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