Was davor geschah

Ereignisse, Veranstaltungen, Begegnungen aus früheren Jahren

Aktuelles im Frühjahr 2010

 1. In Neuendettelsau werden wieder *Kiswahili-Kurse* angeboten: Für Anfänger am 5.-7.Februar, anzumelden bis 29.1. Information als pdf hier

2. Am 5. Februar liest Wilfried N'Sondé (stammend aus der Republik Kongo) aus seinem *Roman "Das Herz der Leopardenkinder"* im Toscanasaal der Residenz um 19.30 h. Eintritt frei. Das wird vom Afrikakreis der Uni organisiert.
Hans-Peter Kunisch (SZ) hat sich von Wilfried N'Sondes Debütroman "Das Herz der Leopardenkinder" beeindrucken lassen, der schon bei Erscheinen im französischen Original mit zwei Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.
N'Sonde, der mit fünf Jahren aus dem kongolesischen Brazzaville nach Paris kam und heute in Berlin lebt, hat laut Kunisch eine
"heimtückische" Geschichte geschrieben, denn er führt seine Leser erst einmal in die Irre. Ein junger Schwarzer findet sich in einer Pariser Arrestzelle wieder, und während sich der Leser zunächst ganz auf seine Seite schlägt, wird im Lauf des Romans klar, dass dieser im "rotzig-poetischen Ton" monologisierender junge Mann wohl betrunken und bekifft einen Polizisten ermordet hat. Der Ich-Erzähler hat, während er verhört wird, Visionen von einem Ahnen, der ihm ebenfalls ins Gewissen redet, und hier hat der begeisterte Kunisch überzeugende und wirkmächtige Passagen gefunden. Man hat diesen Roman als Reaktion auf die Konflikte der Immigranten-Ghettos von Paris verstanden, aber genauso ist es die Geschichte einer problematisch gewordenen Identität zwischen wei Kulturen, so Kunisch.

3. Zum Thema "Alter in Tansania: "Alt werden und Alt sein in Würde" wird ein Seminar des Tanzania Network.de am 20.03.2010 ab 9.00 in Würzburg durchgeführt. Wer Interesse hat, kann sich den Termin schon mal freihalten.

4. Zum 3. Umwelttag am 24. April haben wir einen Infostand angemeldet - da von der Umweltstation der Erlös des Stadtradelns, immerhin 5800,00 an uns gegangen ist und sie weiteres Förderliches für uns planen. Wir sind dort im Rahmen des Eine Welt Forums und der Agenda 21, die Umwelt und Eine Welt verbinden. Dafür suchen wir noch Mithelfende, die am Stand präsent sind. Wer eine gute Idee dafür hat, soll sie doch bei uns melden: Michael Stolz <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>.

5. Martina Kapuschinski, unser Mitglied und Teilnehmerin der Reise im letzten Februar nach Mwanza, präsentiert eine Bildergeschichte: "WANAWAKE" Frauen und Mädchen in Tansania. Ausstellungseröffnung So, den 28.2. 15 -- 18 h in der Galerie im WuF-Zentrum, Nigglweg 2., anschließend Film "Leben mit dem Schmerz" Genitalverstümmelung: Über Brauchtum und Aufklärung. Danach jeweils donnerstags 20 -- 24 h geöffnet.

WuF Zentrum spendet für Mwanza

 

 

WuF Spende 2010

 

Beim Benefizkonzert im schwulesbischen WuF-Zentrum anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1.12.2009 kam ein Erlös von 304,00 Euro zusammen, der für die AIDS-Arbeit von Adilisha in Mwanza bestimmt ist. Im Januar wird diese Unterstützung für das Memory Book Projekt von Adilisha durch die Mitglieder der SchwuPs-Gruppe an den Vorsitzenden unseres Vereins übergeben.
 

Kiswahili-Kurse für Deutsche

 

Das Zentrum Mission-Eine Welt in Neuendettelsau bietet regelmäßig Einführungskurse in die Kiswahili-Sprache an.

Information als pdf-Dokument 

Visit to Mwanza from Oct 30 to Nov 4, 2009

Bilder zur Mwanza-Tournee VOICES 2009 (dt)

Music Bridges The Gap

A performance in Africa is a dream for many European musicians. What even professionals are dreaming of, the Wuerzburg gospel choir ”voices” managed: In November 2009 they gave a guest performance in Mwanza i.e. Wuerzburg’s twintown. The 28 members of the choir returned home full of new impressions.

A few suffered from painful diseases, but most of the singers enjoyed their stay, at the most the crowded timetable made them suffer a bit.

The official programme did not only come along with several performances, but also with visits of social institutions and meetings with the town’s officials.




Big Open Air Concert

After getting accustomed during the first day they got down to business, told Rudolf Schlegelmilch, the choir’s manager who was favourably impressed as well as the members of the choir were.

In the presence of Leonard Bihondo, Lord Mayor of Mwanza, “Voices” sang together with the Mwanza Town Choir on the occasion of the symbolic handover of one school desk to show the result of a recent Wuerzburg fund-raising campaign for 1000 school benches.

Although there were some minor communication problems “Voices” managed to organize the presentation. They sang by turns with two excellent local church choirs, singing alternatively in English and Suaheli.

After the singers had used a free morning to look around in Mwanza, the musical highlight of the voyage took place. In the Montessori School guided by the Swiss Sister Denise Mattle in the great hall for up to 1000 people a choir concert was announced. 600 to 700 pupils had assembled punctually (which is rather unusual for Africans). Several times pupils consorted with “Voices” onstage to sing and drum together with their guests, reported Schlegelmilch. Benjamin Mgonzwa who originates from Mwanza and had already played with “Voices” in Wuerzburg mixed in the show on stage, too. “The children participated enthusiastically and everybody was in high spirits”, told the manager of the choir. The very emotional event brought a few people to their psycologic limit and in the end even some tears were shed.

Less emotional was a reception held by the Mwanza Lord Mayor the following day. Mr. Bihondo, a friendly and eloquent man, invited the guests from Mwanza's twin city into his office. After that a visit to Bujora Cultural Centre presenting the culture of Mwanza’s biggest ethnic group Sukuma was on the program. The dance and drum ensemble of this museum appeared and “Voices” performed a short intermezzo.




Invitation for Food

Near the museum is Kisesa, the village of Benjamin Mgonzwa. To this place the singer invited his German friends for food and soon “half of the village arrived”, Schlegelmilch remembers. And of course everybody sang and drummed and danced again.

Then came the time to say goodbye to Mwanza. Afterwards the Wuerzburgers made a safari through the adjacent Serengeti National Park. Then they went back to the November-cold Wuerzburg.

Rolf Schlegelmilch draws the balance of the safari: ”This was a widening of their horizon and a great experience for the group”. Thanks to the extraordinary care and good contacts of the head of MWANZA e.V, Michael Stolz who mentored the group, they gained much more insight into the African everyday life than normal tourists do. And it proved true again that in a foreign country or even continent with the help of the international language of music it is possible to understand each other without knowing the local language or culture.

Author: Karl-Georg Rötter, journalist

Rückblick auf 2010

Auf ein Jahr voll gelebter Beziehungen konnte der M.W.A.N.Z.A. e.V. auf seiner Mitgliederversammlung im Dezember 2010 zurückblicken.

Höhepunkt war sicherlich der Besuch der angehenden Hauswirtschaftsleiterinnen aus der Klara-Oppenheimer-Schule in der Berufschule in Mwanza, Würzburgs Partnerstadt am Viktoriasee, konzeptionell und organisatorisch unterstützt durch Michael Stolz, den Vorsitzenden des M.W.A.N.Z.A. e.V. Inzwischen ist die Nachbereitung abgeschlossen; die inhaltlich und finanzielle Vorbereitung des Gegenbesuchs im Mai ist schon in vollem Gange. Für die 14-köpfige Gruppe werden noch Sponsoren gesucht, erst die Hälfte der Kosten ist gedeckt.

Im Frühjahr konnte der zweite Vorsitzende Rainer Beckmann den – weitgehend mit Mitteln des BMZ - fertig gestellten Neubau eines Internatsgebäudes für Mädchen an der Kiloleli Montessori Sekundarschule abnehmen.

Im November war Mama Kilalah aus Mwanza zu Besuch: den Kisuahelikurs in der Katholischen Hochschulgemeinde nutzten knapp 20 Interessierte zum Kennenlernen der Sprache.

Hauptaufgabe des Partnerschaftsvereins war es aber, aus den eingegangenen Spenden gezielt Projekte in Mwanza zu unterstützen. Der größte Betrag wurde für bessere Bildungs- und Berufschancen für Mädchen und Frauen bewilligt, kurz MäFöG genannt: rund € 10 000,00. Knapp die Hälfte dieses Betrags diente dazu, das Schulbänke-Projekt für staatliche Grundschulen abzuschließen. Über Hilfe aus Würzburg können sich außerdem freuen: das Kinderheim Hisani über einen Brunnen (4000,00 €), die AIDS-Hilfe Uzima über Nahrungs-, Medikamenten- und Transporthilfe (1400,00 €), die Behindertenwerkstatt Tunaweza über einen Zuschuss zu den laufenden Gehaltskosten für Erzieher und Lehrkräfte (knapp 2000,00 €), das Straßenkinder-Heim Upendo Daima über Stipendien für den Sekundarschulbesuch und über die Förderung eines angehenden Künstlers (1600,00 €).

Der Verein dankt allen Verbindung Schaffenden und Fördernden, die die Beziehung der beiden so ungleichen, aber doch „Nachbarstädte“ im Weltdorf mitgetragen haben.


HWS-Schuelerin bei Tunaweza

Einträchtig das Essen bei Tunaweza in Mwanza genießend: die angehende Hauswirtschaftsleiterin aus Würzburg und die junge Frau mit Behinderung, die erstmals dabei mitgewirkt hatte, die große Gruppe aus dem fernen Europa zu beköstigen.

 

Aktion 1000 Schulbänke: FOTO-STRECKE

Ergebnis der Aktion

 Kisesa Schule Schreinerei 1
Schreinerei2
Schreinerei3
 Kappeler

  In der Schreinerei 

herstellung

 Abladen

 

Banktransport
Alle helfen beim Transport
Transport
 Feier alle Feier 2
 Feier alle Buecher Baenke draussen
 In Klasse Klasse mit Sr Denise
 Kisesa neu Poster

 Bihondo

 

 

 

Kinderwelten-Award für Heuchelhof-Grundschule

Die Grundschule Würzburg-Heuchelhof hat sich erfolgreich für die Aktion des M.W.A.N.Z.A.-Vereins für Schulbänke und -möbel für Schulen in der Würzburger Partnerstadt Mwanza eingesetzt. Die Initiative dazu kam von der Religions- und Werklehrerin Inge Moser-Pabst.

Dafür hat die Schule nun den Kinderwelten-Award für Newcomers 2009 in Höhe von € 1000,00 erhalten. Auf der Seite von Kinderwelten heißt es dazu: 

Würzburg-Heuchelhof gilt als sozialer Brennpunkt. Und trotzdem engagieren sich Eltern, Schüler und Lehrer der Grundschule Heuchelhof für Menschen, denen es noch viel schlechter geht. Als es zum Beispiel hieß: „Mwanza braucht Schulbänke", wurden sie sofort aktiv. Die Kinder gestalteten unter anderem bunte Holzwürfel und verkauften sie für bessere Lernbedingungen in Afrika. Denn bisher mussten in Mwanza bis zu fünf Schüler gemeinsam in einer Bank sitzen. Mit ganz Würzburg sammelte die Grundschule Spenden für die Partnerstadt - und die Kinder machten mit HipHop-Shows und Musik ordentlich Wirbel dafür. Durch die Spenden konnten bereits die ersten Schulbänke in Mwanza gebaut werden. Und die Grundschule Heuchelhof engagiert sich weiter.
Film unter:
http://www.kinderwelten.com/index.php?article_id=317

Schulbücher für Mwanza

OB G. Rosenthal überreicht die Spende an M. Stolz vom M.W.A.N.Z.A. Verein

 

Die Stadt Würzburg nahm vom 16. September bis 6. Oktober 2009 am Stadtradeln teil.

Die Radler/-innen legten insgesamt 58308 km mit dem Fahrrad zurück und sparten dabei insgesamt 8396,4 kg CO2 ein (Berechnung basiert auf 144g CO2 / Personen-Kilometer). Dies entspricht 145,5% der Länge des Äquators.

Für jeden geradelten Kilometer wurden 0,10 € gespendet.  Dieses Geld wird zur Verbesserung der Schulsituation verwendet, vor allem für neue Lehrbücher für Schülerinnen und Schüler in Würzburgs Partnerstadt Mwanza. Die Aktion"Schulbücher für Mwanza" schließt an die erfolgreiche Aktion "Schulbänke für Mwanza" des M.W.A.N.Z.A. Vereins Würzburg an.

Mehr zum Würzburger Stadtradeln

 

Bankverbindung für Spenden zu diesem Projekt:

Bank: Sparkasse Mainfranken
BLZ: 790 500 00
Konto: 43021799

Bitte Stichwort "Schulbücher" unter Verwendungszweck vermerken

Spendenbescheinigungen werden jeweils zum Beginn des Folgejahres an die Spenderin / den Spender versandt, wenn die vollständige Adresse auf dem Überweisungsträger vermerkt ist.

 

 

 

Hisani Zentrum für Frauen- und Kinderrechte

Mädchen im Hisani-Zentrum1999 stellte eine Gruppe von engagierten Tansaniern und Tansanierinnen einige soziale Probleme in Mwanza / Tansania fest:

Die Anzahl von Waisen und Straßenkindern nahm infolge von HIV/AIDS zu

• Viele Frauen kannten ihre Grundrechte nicht und wurden oft sozial und wirtschaftlich ausgebeutet

• In den Gefängnissen befanden sich viele schwangere oder stillende Frauen, bzw. Frauen mit Kleinkindern. Weder die Frauen, noch die Kinder erhielten Unterstützung oder Ausbildung für ihr Leben nach dem Gefängnisaufenthalt.

In der Absicht die grundlegenden Menschenrechte für Frauen und Kinder sicherzustellen gründeten die Interessierten 1999 eine Organisation, die sie "Hisani-Zentrum für Frauen und Kinderrechte" nannten.  “Hisani” heißt auf Kiswahili “Güte". Das Hisani-Zentrum wurde 2000 von der tansanischen Regierung als Nichtregierungs-Organisaion (NRO /NGO) anerkannt, mit der Registrierungsnummer 10634.

Der Ort

Das Büro der NRO befindet sich in der Stadt Mwanza, in der Makongoro Straße, im CHAWATA building, in der Nähe des Städtischen Distrikts-Gerichts.

Adressse:

FREDNAND FREDRICK
P.O. BOX 1817
MWANZA - TANZANIA

Aktuelle blogs aus dem Hisani Centre:

http://amrei-in-tansania.over-blog.de
http://berni-in-tansania-hisani.over-blog.de
http://veri-africa.de.vu/

Informationen zum Hisani Zentrum auf der Internet-Seite: http://www.hisani.de/start.htm

Frühere Blogs der Volontärin Walburga Hirschbeck

Information zum Zentrum von Walburga Hirschbeck:

Wer hinter Hisani steht

Was machen die Hisani-Kids den ganzen Tag?

Die Zukunft von Hisani

Hisani Centre mit Chormitgliedern von VOICES

 

Besuch des VOICES-Chors aus Würzburg im Hisani Zentrum

Englische Version:

In 1999, a group of concerned Tanzanian men and women noted several social problems in Mwanza, Tanzania:

The number of orphans and street children in the area due to HIV/AIDS was increasing.
• Many women did not know their basic rights and were often taken advantage of socially and economically.
• In the prisons, there were many women that were pregnant, nursing, or raising children. Neither the women nor children were materially supported or educated about their lives after prison.

Desiring to ensure basic human rights for women and children, they formed an organization in 1999 that they called Hisani Centre for Women and Children’s Rights. “Hisani” is Swahili for “kindness.” Hisani was registered with the Tanzanian government as a Non-Governmental Organization (NGO) in 2000, with the Registration Number 10634.

THE LOCATION

The NGO'S head office is located in Mwanza city - Tanzania along Makongoro Road CHAWATA building adjacement to Mwanza Urban District Magistrate court.

VOICES-Tournee in Mwanza 2009

 

Der Würzburger Chor VOICES besuchte die Partnerstadt Mwanza vom 30.Oktober bis 4. November 2009. Mit 28 Personen war diese Gruppe die stärkste, die bisher die über 6000 km nach Tansania zurückgelegt hat.

Außer den vier durchgeführten Konzerten wurden zwei Kinderheime besucht und der Rohbau des Montessori Internatsgebäudes gefeiert.   Bericht mit Fotos

 

 

Unterkategorien

BILDER UND BERICHTE AUS DEM JAHR 2010

Siehe auch Jahresbericht 2010

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2009

 Siehe auch Jahresbericht 2009

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2008

 Siehe auch Jahresbericht 2008

Bilder und Berichte aus den Jahren 2007 und 2006

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2005 und früher

Zusätzliche Informationen