Was davor geschah

Ereignisse, Veranstaltungen, Begegnungen aus früheren Jahren

Zehn Jahre M.W.A.N.Z.A. e.V.

Gespräche und Dokumentation am Infostand beim Africa Festival 2010

Ein vietnamesischer Priester aus Mwanza, ein Afrika-Dokumentarfilmer, ein tansanischer Nähmaschinenexperte, ein Hauptschulrektor aus der Nähe Schweinfurts, eine pensionierte Schweizer Architektin, eine Diplom-Heilpädagogin –beide in Mwanza lebend-, ein Mwanzaner Künstler aus Baden-Baden, angehende Praktikanten – all das traf sich am Stand des M.W.A.N.Z.A. e.V. im Zelt der Eine Welt Forums auf dem Africa Festival. Gelebte Vernetzung!

Wisst ihr eigentlich, dass unser Verein genau vor zehn Jahren gegründet worden ist?“, fragte Martina , eine treue Infostand-Helferin Kapuschinski am Pfingstmontag in die Runde. Selbst der Vorsitzende dieser Dekade, Michael Stolz, hatte das Datum so nicht im Kopf.

Mit den auf den Info-Tafeln vorgestellten Projekten kann sich M.W.A.N.Z.A. e.V. nach 10 Jahren wirklich sehen lassen – wenn er auch nicht eigens feiert: Sie dokumentieren das erfolgreich umgesetzte Projekt „1000 Schulbänke für Mwanza“ vom Vorjahr, „mit € 65000,00 bislang der umfangreichste Impuls zur Verbesserung der Lage in der Partnerstadt am Viktoriasee“, so Stolz.

Die „Mwanza Tour 2009“ des Würzburger Chores VOICES im November zeitigt nachhaltige Folgen: eine Chorpartnerstadt mit den Chören der Nyakahoja-Gemeinde und eine Einladung an den Künstler Benjamin Mgonzwa zum „Gospel meets Africa“-Abend am 2.10. im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen.

Eine weitere Tafel stellte die neue Behinderten-Werkstätte Tunaweza vor, deren Initiatorin Jana Schiemenz am Stand anwesend war.: „Wir wollen Jugendlichen mit geistiger Behinderung Selbstvertrauen und Mitwirkungsmöglichkeiten in der Familie eröffnen. Wir können etwas – das bedeutet auch unser Name Tunaweza“, so die schon seit Längerem in Mwanza lebende Heilpädagogin.

Besonders stolz waren die drei Initiatoren auf einen bevorstehenden Schüleraustausch aus einer Hauswirtschaftsklasse der Klara-Oppenheimer-Schule. Die Lehrerein Doris Mehling atmete erleichtert auf: “Durch viele Spenden ist die erste Hälfte des Austauschs gesichert: Wir können Mitte Juli für drei Wochen an Schule und Leben unserer Partnerklasse in VETA, der Berufsschule in Mwanza, teilnehmen!“ Homaira Mansury, Dozentin der Akademie Frankenwarte, lobte das große Engagement der Mädchen: „Die haben nicht nur manche Unterstützung für Sozialprojekte in Mwanza auf die Beine gestellt, sondern zuletzt auch gehört die Reisekasse selbst mit aufgebessert.“ Damit ist dem M.W.A.N.Z.A. e.V. erneut eine Kooperation geglückt, die zeigt, wie gekonnt hier die Fäden geknüpft werden, um Würzburg und Mwanza als „Nachbarstädte auf dieser Einen Welt“ zu verschwistern.

Beim „Tor nach Afrika“ am Samstag, den 12. Juni, werden die angehenden Hauswirtschaftlerinnen mit ihren afrikanischen Häppchen auf dem Unteren Markt von 11.00 bis 16.00 h präsent sein: „Jugendliche für Afrika begeistert zu haben und ihnen den Zugang zu dieser aufregenden Welt zu ermöglichen – das ist für uns die größte Geburtstagsfreude“, so die einhellige Meinung am Infostand.

Benjamin Mgonza kommt leider nicht:

Wegen eines Unglücksfalls in der Familie hat der beliebte Schauspieler,Sänger und Trommler aus Mwanza sein Kommen abgesagt. Es finden also keine Trommelkurse statt; auch bei der Nacht der offenen Kirchen ist er in St. Stephan nicht mit dabei! Schade. Alles war vom Chor VOICES so langfristig eingefädelt worden ... Vielleicht ein andermal!

Ursprüngliche Meldung: Benjamin Mgonza aus Mwanza kommt nach Würzburg

Im September/Oktober 2010 kommt Benjamin Mgonzwa auf Musiktour nach Deutschland.
Die meiste Zeit wird er wohl bei seinen Freunden vom Gospel-Rock-Pop Chor Voices e.V. in
Würzburg verbringen. Highlight seines vierwöchigen Aufenthalts wird ein gemeinsames Konzert
in der Würzburger Stephanskirche zur „Nacht der offenen Kirchen“ am 2. Okt. sein.

Benjamin Mgonzwa

Der 34-jährige Absolvent der Kunstakademie Bagamoyo in Tansania ist vielseitig künstlerisch
begabt: Pantomime, Tanz, Trommeln, Gesang, Marimba- und Gitarre-Spielen setzt er ein, um
Kinder und Erwachsene in seinen Bann zu ziehen. In Kindergärten, Schulen und offenen
Workshops vermittelt er auch die Faszination an Tansania, besonders an der traditionellen
Kultur der Sukuma in der Gegend um Mwanza. Bei den bisherigen zahlreichen Proben und
Auftritten mit ‚Voices’ - Höhepunkt war ein gemeinsames Benefizkonzert im Oktober 2008 im
Mainfranken-Theater in Würzburg - zeigte sich in spannender und erheiternder Weise, wie gegensätzlich Europäer und Afrikaner mit Musik umgehen und wie einfach es trotz aller Unterschiede ist, in der Musik zusammen zu finden, sich zu verstehen, gemeinsam zu fühlen und zu erleben. Im Frühjahr 2009 gastierte Mgonzwa mit einer Eigenproduktion im Würzburger "Theater am Neunerplatz“. Durch M.W.A.N.Z.A. e.V. entdeckt, wurde er aus seinem seinerzeitigen Domizil in Minden für mehrere Musikprojekte, u.a. mit den ‚Voices’, nach Würzburg geholt. Mittlerweile ist Mgonzwa wieder zurück in seiner Heimat Mwanza und wurde von Voices in der Würzburger Partnerstadt im November 2009 besucht. Aus den gemeinsamen Konzerten und Performances in Tansania wurde eine einzigartige europäisch-afrikanische Kulturbegegnung.

Website Voices-Würzburg

 

Laufen für "Mwanza"

Großes Engagement für Afrika zeigten die Schülerinnen und Schüler der Lengfelder Grundschule und der Graf-zu-Bentheim-Schule des Blindeninstituts, als sie Michael Stolz (Vorsitzender des Vereins Mwanza e.V.) 2731 Euro standesgemäß in einem Stoffbeutel überreichten. Das Geld hatten die jungen Sportler, die teilweise auch blind oder sehbehindert sind, bei einem Benefizlauf auf dem Gelände des Blindeninstituts Würzburg erlaufen. Dank kühler aber trockener Wetterverhältnisse legten die Schülerinnen und Schüler an nur einem Vormittag insgesamt 1198 km zurück, wobei jeder gelaufene Kilometer von einem oder mehreren Sponsoren finanziert wurde.
„TUNAWEZA – Wir können etwas!“, so heißt das vom Verein unterstützte Werkstattprojekt in Mwanza - Würzburgs Partnerstadt in Tansania -,  das mit der Spende die Arbeitstätte für junge Menschen mit Behinderung jetzt ausbaut und ihnen damit neue Lebensperspektiven bietet.

Spende Tunaweza von Blindi & GS Lengfeld

Im Bild: v.l. hinten Dr. Wolfgang Drave (Konrektor der Graf-zu-Bentheim-Schule und Michael Stolz (Vorsitzender des Vereins Mwanza e.V.) Davor Kinder der Grundschule Lengfeld.

Bericht: Sabine Tracht

Jana Schiemenz berichtet vom Behinderten-Zentrum Tunaweza

Donnerstag, 20. Mai um 18.00 h wird Jana Schiemenz, Diplom-Heilpädagogin, schon mehrere Jahre in Mwanza lebend, über ihr neues Projekt Tunawaza berichten, wie sie die Lebensbedingungen junger Menschen mit Behinderung verbessern und ihnen in ihrer Werkstatt neuen Lebensmut geben möchte.
Näheres findet sich auf unserer Homepage unter Kooperationspartner. Alle sind herzlich eingeladen in den Nebenraum des Weltladens, Plattnerstraße 14. Jana wird auch oft an unserem Infostand auf dem Africa Festival präsent sein (im zelt des Eine Welt Forums Würzburg, im Bereich des Basars diesmal!).

 
Einladung zum Bericht von Jana Schiemenz 2010

"Fit am Ball" am 11.4.2010 in Würzburg

Auf ihrer Spendenwanderung durch Deutschland machte fitamball-africa.de auch in Würzburg Station. Sie wurden von OB Rosenthal begrüßt und informierten sich über die Schulprojekte des MWANZA eV. Der Erlös ihrer Aktion soll ebenfalls bedürftigen Schülern in Afrika zugute kommen.

Schülerinnen-Austausch Würzburg – Mwanza - SPENDENAKTION

Flyer zum Schülerinnen-Austausch im pdf-Format

Vorbereitungs-Workshop auf der Frankenwarte - Bericht

Vorankündigung: Reisebericht im Oktober 2010

Reisebericht mit Bildern

Ansprache von Michael Stolz in Mwanza, Juli 2010

 VETA-Klasse in Mwanza (Berufsschule)In der Klasse FA II, Fachakademie für Hauswirtschaft, an der beruflichen Klara-Oppenheimer-Schule werden Betriebsleiterinnen ausgebildet, unter anderem zehn junge und sehr engagierte Frauen aus Würzburg und Umgebung. Diese haben seit Herbst 2008 regen Brief- und Email-Kontakt aufgenommen zur Berufschule VETA, Abteilung Catering and Hotel Service, in Mwanza, der Partnerstadt Würzburgs in Tansania.

Diese Schülerinnen möchten nach dem virtuellen Austausch und vielen ehrenamtlichen Aktionen, die sie bereits für Mwanza und die VETA-School geleistet haben  im Juli dieses Jahres ihre Kol­leginnen in Mwanza besuchen. Im kommenden Jahr soll dann der Gegenbesuch der afrikanischen Schülerinnen erfolgen mit Praktika in unterfränkischen Großbetrieben.

Spenden für Aktion 1000 Schulbänke 2009Zu diesem Zweck haben die Schule zusammen mit der Akademie Frankenwarte und dem M.W.A.N.Z.A. e.V. einen Förderantrag beim Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramm in Berlin gestellt. Dieses ENSA-Programm des BMZ (Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) fördert den entwicklungspolitischen Schüleraustausch zwischen Deutschland und Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika. Ob­wohl der Antrag von den Oberbürgermeistern beider Städte - Würzburg und Mwanza - und den Schulleitern beider Schulen nachdrücklich befürwortet wurde und bei ENSA ausdrücklich Anklang gefunden hatte, bekamen wir von Berlin im Dezember aufgrund der mangelnden finanziellen Mittel die Absage einer Förderung aus Finanzgründen.

Afrika-Happen beim Benefizkonzert Oktober 2009Die Schülerinnen haben aber bis heute so großes Engagement gezeigt, z. B. bei einem Benefizkonzert im vollbesetzten Stadttheater selbsthergestelltes afrikanisches Fingerfood verkauft zugunsten von Sozialprojekten, ähnlich auf der Main-Franken-Messe im Oktober 2009. Bei der Schulbank-Aktion für Mwanza waren sie auch dabei. Ebenso konnten sie mit dem Verkauf auf dem Weih­nachtsbasar einen zusätzlichen Gewinn erwirtschaften.

So war die Absage aus Berlin für die enthusiastischen Schülerinnen eine herbe Enttäuschung! Die Schülerinnen fassten den Entschluss, auch ohne staatliche Hilfe, nur mit Eigeninitiative und den beiden Unterstützungspartnern den Schüleraustausch zu bewerkstelligen. Dafür werden noch engagierte Unterstützende dringend gesucht: Es geht um Investitionen in die Weltoffenheit unserer Jugend!

 

 Häppchen auf der Mainfrankenmesse 2009Für Unterkunft, Verpflegung, Visa, Impfungen kommen die Schülerinnen selbst auf. Aber für die Flugkosten von über. 1200,00 € pro Schülerin und pädagogische Begleitpersonen –und zehn Schülerinnen wollen mitfahren!- sind wir auf die Hilfe von netten, aufgeschlossenen und ebenso wie wir tatkräftigen Sponsoren angewiesen.

 

Vorbesprechung bei VETA-Mwanza November 2009Herr Stolz, der Vorsitzende des M.W.A.N.Z.A. e. V., hat bei seinem Besuch mit dem Chor VOICES im Novem­ber 2009 in Mwanza unseren Schüleraustausch in der dortigen VETA-Schule schon vorbereitet, ebenso Herr Beckmann, der 2. Vorsitzende, im Februar 2010. Diese Chance, die afrikanische Küche und die afrikanische Kultur hautnah kennen zu lernen, wird sich den Schüle­rinnen wahrscheinlich im Leben nie mehr bieten. Sie werden am Arbeitsplatz in ihren zukünftigen Betrieben von diesem Austausch in fachlicher und mitmenschlicher Hinsicht profitieren! Jede einzelne Schülerin, die Klara-Oppenheimer-Schule, der M.W.A.N.Z.A. e. V. und die Akademie Frankenwarte arbeiten daher mit großem Engagement daran, dass wir das Projekt doch realisieren und einen wichtigen Beitrag zur Nord-Süd-Begegnung wie auch zur persönlichen Entwicklung der deutschen und auch afrikanischen jungen Frauen leisten können.

Es wäre sehr schade, wenn die Hoffnungen und Erwartungen der tansanischen und Würzburger Schülerin­nen nach so viel persönlichem Engagement sich nicht erfüllen könnten.

Die Schülerinnen erbitten deshalb eine großzügige Förderung für ihr Vorhaben und sagen schon im Voraus herzlichen Dank!

Spendenaktion Dezember 2008

 

 

Wie ist das Leben in Tansania?

Vorbereitungs-Workshop zum Schülerinnen-Austausch mit Mwanza

Wie ist das Leben in Tansania?“ Um diese Frage drehte sich im Juni 2010 ein Vorbereitungsworkshop der Akademie Frankenwarte für neun Schülerinnen der Würzburger Fachakademie für Hauswirtschaft auf eine bevorstehende Reise in die Partnerstadt Mwanza/Tansania. In einem Kooperationsprojekt der Akademie, der Klara-Oppenheimer-Schule und des M.W.A.N.Z.A. e.V. werden die Schülerinnen im Juli für knapp drei Wochen ein hauswirtschaftliches Praktikum gemeinsam mit ihren tansanischen Kolleginnen der V.E.T.A. Berufsschule in Mwanza durchführen. „So eine Chance bietet sich uns nie wieder“, ist Klassensprecherin Katharina Eich überzeugt. Ihre Lehrerin Doris Mehling, der M.W.A.N.Z.A.-Vorsitzende Michael Stolz und die Frankenwarte-Dozentin Homaira Mansury werden die Schülerinnen begleiten. Dieser Austausch soll 2011 mit den tansanischen Schülerinnen in Würzburg fortgeführt werden.

In diesem Vorbereitungs-Workshop ging es vor allem darum, den sehr engagierten Teilnehmerinnen geschichtliche, politische und gesellschaftliche Kenntnisse über das Gastland zu vermitteln und über Rollenspiele ihre eigene kulturelle Identität bewusster wahrzunehmen. Viele Fragen zur Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonie, zu den politischen Strukturen im postsozialistischen Staat und zur Gesellschaft wurden diskutiert.

Mansury und Mehling äußerten sich begeistert über das gesellschaftspolitische Interesse und Engagement der Schülerinnen: „Wir alle erkennen, dass dies eine großartige Begegnung auf Augenhöhe wird, zu der sich ohne weiteres sonst keine Gelegenheit bieten würde.“ Fragen der Bildung und zu den Geschlechterrollen interessierten die Teilnehmerinnen ganz besonders. Ihnen war wichtig, verschiedene Lebenswelten und unterschiedlichste Facetten präsentiert zu bekommen: „Es ist eben nicht alles schwarz und weiß, man macht es sich sehr leicht, wenn man einfach sagt, in Afrika wäre alles schlimm und problematisch! Afrika ist so viel mehr.“ Neben einer kurzen Einführung in Kisuaheli durch die in Würzburg lebende Tansanierin Asumpta Lattus, sowie praktische Tipps für Reise und Verhalten im Land durch Rollenspiele zeigten sich die Schülerinnen sehr positiv: „Ich kann es kaum erwarten, das Leben und die Arbeit vor Ort kennen zu lernen. Ganz besonders gefällt mir die Herzlichkeit, die ich jetzt schon gespürt habe.“ Und so hatte die ganze Fachakademie-Klasse seit einem Benefizkonzert für Mwanza im Herbst 2008 jede Gelegenheit ergriffen, sich für soziale Projekte in der Stadt am Viktoriasee einzusetzen. So hatten sie sich auch für die Aufbesserung der Reisekasse eingesetzt, zuletzt beim „Tor nach Afrika“.

Die insgesamt über 20.000 € für die Reise waren nur durch viele Förderer und Sponsoren aufzubringen gewesen: Vom Auswärtigen Amt über die Akademie Frankenwarte, die Klara-Oppenheimer-Schule samt Förderkreis bis hin zu Firmen und privaten Spendern reicht die Liste. „Wir sind froh, dass wir die große Summe durch 25 Einzelspenden zusammengebracht haben“, so Stolz. „Ein kleines Polster haben wir sogar schon für den Gegenbesuch, der für die erste Hälfte des Jahres 2011 geplant ist. Und wenn beim Vereinsmeier der Würzburger Hofbräu viele Unterstützende uns als „außergewöhnlich“ gut einschätzen, können wir einen weiteren großen Schritt vorankommen.“ Brigitte Juchems, Leiterin der Akademie Frankenwarte, ist zufrieden mit dem gemeinsamen Projekt: „Wir drei Kooperationspartner sind überzeugt, dass der Austausch vor allem von dem großen Engagement der Schülerinnen und ihrem Interesse getragen wird, sich mit dem Leben und der Kultur in Tansania auseinander zu setzen. Der Besuch und die gemeinsame Arbeit in Tansania werden mit Sicherheit eine gute Grundlage für den Gegenbesuch im nächsten Jahr hier in Würzburg sein.“

 

Tilapia-Fisch vom Viktoriasee trifft Mostsüppchen vom Main

Schülerinnen der Fachakademie für Hauswirtschaft berichten von ihrem Partnerschaftsbesuch in Mwanza vom Sommer dieses Jahres.

Fast drei Wochen dauerte ihre Reise zu ihren Kolleginnen an der VETA in Würzburgs Partnerstadt. Ihre eigenen Eindrücke wollen sie in Bild und Wort ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und Interessierten vorstellen.

Ort: Klara-Oppenheimer-Schule, Stettiner Str.1, Raum 101

Zeit: 19. Oktober 2010, 19.00 h

Zum Reisebericht mit Bildern

 

 

Termine im März 2010:

  • Bildergeschichte: „WANAWAKE“ Frauen und Mädchen in Tansania. Ausstellungseröffnung SO, den 28.2. 15 – 18 h in der Galerie im WuF-Zentrum, Nigglweg 2., anschließend Film „Leben mit dem Schmerz“ Genitalverstümmelung: Über Brauchtum und Aufklärung

  • 10.-12.3. 10.00 – 19.00 h Vorbesichtigung Tribal Art Auktion, Hörleingasse 3-5; 13.3. 14.00 h Auktion; www.tribal-art-auktion.de

  • 20.3. ab 9.30 h Alt werden und alt sein in Würde in Tansania. Studientag des Tanzania-Network.de. 35,00 € Tagungsgebühr. Anmeldung bis 28.2. Näheres: http://tanzania-network.de/?Seminar

Aktuelle Information aus Tanzania unter folgenden links:

Tansania-Information von Mission-Eine Welt (monatliche Presseschau als pdf)

Freundeskreis Bagamoyo e.V.: Tansania news (Meldungen und newsletter)

 

 

 

 Würzburg zeigt Schleife - für Mwanza

Schleifenaktion erbrachte Euro 2355,09 zugunsten von AIDS-Initiativen in der Partnerstadt Mwanza

 

Spende aus Schleife-Kalender

 

28.1.2010:

Im Rathaus wurde der Erlös des "Würzburg zeigt Schleife" - Kalenders für Mwanza übergeben. Er ist gedacht für die AIDS-Initiativen in Mwanza, allen voran Shaloom Care House. 2355,00 €  kamen zusammen.

Die Initiatoren des Schleifen-Kalenders sind:
AIDS-Beratungsstelle Unterfranken, Gesundheitsamt Würzburg, Sant' Egidio, SchwuPs, terre des hommes, Toleranz Fabrik eV.

Aktuelles im Frühjahr 2010

 1. In Neuendettelsau werden wieder *Kiswahili-Kurse* angeboten: Für Anfänger am 5.-7.Februar, anzumelden bis 29.1. Information als pdf hier

2. Am 5. Februar liest Wilfried N'Sondé (stammend aus der Republik Kongo) aus seinem *Roman "Das Herz der Leopardenkinder"* im Toscanasaal der Residenz um 19.30 h. Eintritt frei. Das wird vom Afrikakreis der Uni organisiert.
Hans-Peter Kunisch (SZ) hat sich von Wilfried N'Sondes Debütroman "Das Herz der Leopardenkinder" beeindrucken lassen, der schon bei Erscheinen im französischen Original mit zwei Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.
N'Sonde, der mit fünf Jahren aus dem kongolesischen Brazzaville nach Paris kam und heute in Berlin lebt, hat laut Kunisch eine
"heimtückische" Geschichte geschrieben, denn er führt seine Leser erst einmal in die Irre. Ein junger Schwarzer findet sich in einer Pariser Arrestzelle wieder, und während sich der Leser zunächst ganz auf seine Seite schlägt, wird im Lauf des Romans klar, dass dieser im "rotzig-poetischen Ton" monologisierender junge Mann wohl betrunken und bekifft einen Polizisten ermordet hat. Der Ich-Erzähler hat, während er verhört wird, Visionen von einem Ahnen, der ihm ebenfalls ins Gewissen redet, und hier hat der begeisterte Kunisch überzeugende und wirkmächtige Passagen gefunden. Man hat diesen Roman als Reaktion auf die Konflikte der Immigranten-Ghettos von Paris verstanden, aber genauso ist es die Geschichte einer problematisch gewordenen Identität zwischen wei Kulturen, so Kunisch.

3. Zum Thema "Alter in Tansania: "Alt werden und Alt sein in Würde" wird ein Seminar des Tanzania Network.de am 20.03.2010 ab 9.00 in Würzburg durchgeführt. Wer Interesse hat, kann sich den Termin schon mal freihalten.

4. Zum 3. Umwelttag am 24. April haben wir einen Infostand angemeldet - da von der Umweltstation der Erlös des Stadtradelns, immerhin 5800,00 an uns gegangen ist und sie weiteres Förderliches für uns planen. Wir sind dort im Rahmen des Eine Welt Forums und der Agenda 21, die Umwelt und Eine Welt verbinden. Dafür suchen wir noch Mithelfende, die am Stand präsent sind. Wer eine gute Idee dafür hat, soll sie doch bei uns melden: Michael Stolz <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>.

5. Martina Kapuschinski, unser Mitglied und Teilnehmerin der Reise im letzten Februar nach Mwanza, präsentiert eine Bildergeschichte: "WANAWAKE" Frauen und Mädchen in Tansania. Ausstellungseröffnung So, den 28.2. 15 -- 18 h in der Galerie im WuF-Zentrum, Nigglweg 2., anschließend Film "Leben mit dem Schmerz" Genitalverstümmelung: Über Brauchtum und Aufklärung. Danach jeweils donnerstags 20 -- 24 h geöffnet.

WuF Zentrum spendet für Mwanza

 

 

WuF Spende 2010

 

Beim Benefizkonzert im schwulesbischen WuF-Zentrum anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1.12.2009 kam ein Erlös von 304,00 Euro zusammen, der für die AIDS-Arbeit von Adilisha in Mwanza bestimmt ist. Im Januar wird diese Unterstützung für das Memory Book Projekt von Adilisha durch die Mitglieder der SchwuPs-Gruppe an den Vorsitzenden unseres Vereins übergeben.
 

Unterkategorien

BILDER UND BERICHTE AUS DEM JAHR 2010

Siehe auch Jahresbericht 2010

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2009

 Siehe auch Jahresbericht 2009

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2008

 Siehe auch Jahresbericht 2008

Bilder und Berichte aus den Jahren 2007 und 2006

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2005 und früher

Zusätzliche Informationen