Was davor geschah

Ereignisse, Veranstaltungen, Begegnungen aus früheren Jahren

Kulturschock Würzburg?

10. November in der Volkshochschule, Münzstraße 1, 19.30 h: Raum 31

Elf Schülerinnen samt zwei Lehrkräften aus Mwanza verbrachten 14 Tage in Würzburg. Die Hauswirtschafterinnen erwiderten einen Besuch ihrer Kolleginnen aus der Klara-Oppenheimer-Schule. Für die Europa-Neulinge war vieles verblüffend: Wieso gibt es keine Nachtwächter für die Sicherheit? Wie viele Maschinen werden hier in Großküchen eingesetzt! Dass Würzburg vor 60 Jahren noch soo zerstört war! In der Begegnung mit Gleichaltrigen, bei der Teilnahme am Schulalltag wurde ihnen so manches klar. 

Asumpta Lattus, gebürtige Tansanierin, und Michael Stolz, Vorsitzender des M.W.A.N.Z.A. e.V., begleiteten die Gruppe in Würzburg und berichten in Bild und Ton darüber. 

Mainfrankenmesse -  Mwanza e.V. in der Afrika-Halle

 

1. bis 9. Oktober Mainfrankenmesse in Würzburg:

In der Afrika-Halle, Zelt 2 ist auch unser Verein vertreten, zusammen mit anderen aus dem Eine Welt Forum Würzburg.  Wir zeigen Filme und Bilder von den Aktivitäten der letzten Jahre.

Gäste aus Mwanza waren:
1.- 4. Oktober: Jürgen Seitz, der am 28.9. aus Mwanza zurückgekehrt ist, um das Fußball-Projekt vorzustellen.
6.-10. Oktober: Marga van Barschot und Hoja Tarsisius, die Leiter des Kinderheimes Upendo Daima.
Eingeladen sind von der Stadt: Lord Mayor Manyerere (Chadema) und City Director Kabwe (CCM); außerdem drei Vertreter aus Mwanza, die ebenfalls einen Verkaufsstand in Halle 2 haben - Lederfabrikant Mmari Masia, Designerin Edith Modogo - sowie unser altbekannter Joseph Mlinzi von der Stadtverwaltung Mwanza.

Deutsche Welle berichtet über Mwanza-Besucherinnen

Radio Deutsche Welle brachte ein Kurzinterview von Asumpta Ngonyani mit Teilnehmerinnen einer Gruppe von Hauswirtschafts-Schülerinnen aus Mwanza zu ihrem Besuch in Würzburg - allerdings auf Kiswahili.

Hier geht es zum Interview

Deutsche Welle Kiswahili sent an interview on the stay of VETA students in Germany (9 minutes).

Asumpta Ngonyani akutana na wanafunzi wa Kitanzania wanaotembelea Ujerumani, kuzungumzia umuhimu wa ziara za masomo na mpango wa kubadilishana wanafunzi katika kuwajenga kitaaluma.
Kusoma kuna njia nyingi na moja ya njia hizo ni kutembea na kujifunza mambo kwa njia ya mbadilishano. Ndivyo ziara ya kimasomo ya wanafunzi wa vyuo vya mafunzo ya ujasiriamali vya Tanzania (VETA) inavyothibitisha.
Mtayarishaji/Msimulizi: Asumpta Ngonyani-Lattus
Mhariri: Othman Miraji
Usikilize redio DW hapa

Benefizkonzert der Deutsch-Finnischen Gesellschaft für Schüleraustausch mit Mwanza

 

 

 

Nach dem stimmungsvollen Konzert am 20.3.2011 im Stückfasskeller unter der Residenz konnten durch Karin Bayha, die Vorsitzende der Deutsch-Finnischen Gesellschaft (li.), stolze 3200,00 Euro an die Organisatoren des Schüleraustauschs übergeben werden: Michael Stolz, Brigitte Juchems, Leiterin der Akademie Frankenwarte (AF), Doris Mehling, Fachleiterin für Hauswirtschaft an der Klara-Oppenheimer-Schule und Homaira Mansury, Dozentin an der AF und Mit-Organisatorin des Abend (v.r.n.l.). Da kann sich der Schirmherr des Abends, der Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal (2.v.l.), zu Recht mitfreuen. Damit ist die Finanzierung des Aufenthalts der Hauswirtschaftschülerinnen aus Mwanza ein gutes Stück weiter vorangekommen.
 

Partnerschaft geht über den Magen

Schüleraustausch zwischen Hauswirtschafts-Schülerinnen aus Würzburg und der Partnerstadt Mwanza

Wir befinden uns in der Halbzeit-Pause in einem ungewöhnlichen „Spiel“!

Im Juli 2010 waren 11 Würzburgerinnen aus der Fachakademie für Hauswirtschaft bei ihren Kolleginnen in Tansania zu Gast. Das war das Ergebnis einer hervorragenden Kooperation mit der Akademie für Hauswirtschaft und der Akademie Frankenwarte.  - Augenblicklich bereitet sich Hauswirtschafts-Fachleiterin Doris Mehling an der Klara-Oppenheimer-Schule auf den Gegenbesuch vor: Im Mai 2011 werden 12 Schülerinnen aus Mwanza in die ungewohnte Ferne Europas aufbrechen. Sie sollen in Würzburg ein ähnlich vielseitiges Bild von den Lebens- und Kochbedingungen erhalten samt Freuden und Problemen der Menschen.

Fast drei Wochen lang hat man sich in Schule und Freizeit kennen gelernt. Traditionelle tansanische Gerichte stellte Joyce Kinabo, die dortige Organisatorin, an der VETA-Schule den Würzburgern vor. Dagaa, mit kleinen Sardinen vergleichbaren Fischchen, sind eine beliebte und nährstoffreiche Kost in der Region rund um den Viktoriasee. Dazu gab es den Maisbrei Ugali, das Grundnahrungsmittel in Tansania.

Tansanisches Essen für die Deutschen war nur die eine Seite des Erfahrungsaustauschs. Natürlich wurde auch deutsch für die Tansanier gekocht, einschließlich Tischdekoration und Bedienung am Tisch. Ergreifend und lustig zugleich, wie hier die deutsche Nationalhymne aus der Küche zu hören war. Vorbereitet wurden Kartoffelpuffer mit Kräuter-Dip als Vorspeise, Rouladen mit Semmelknödel (wahlweise Spätzle) und bayrischem Kraut, Apfelkräpfle mit Vanillesauce – alles vorher selber auf dem Gemüsemarkt, unterstützt von Mama Salalah, im U-Turn-Supermarkt und in der renommiertesten Metzgerei der Stadt eingekauft.

Mit Hilfe unsres M.W.A.N.Z.A. e.V., der solche Begegnungen fördert, waren auch viele soziale Einrichtungen ins Programm aufgenommen worden. Und sogar das Auswärtige Amt hat diesen Austausch bezuschusst. Nun aber suchen wir aufgeschlossene Sponsoren, um den Gegenbesuch finanzieren zu können. Es soll halt nicht die sonst übliche Einbahnstraße eines Besuchs von Europäern in Afrika bleiben.

Spendenabzugsfähige Bescheinigungen werden gerne ausgestellt.

MWANZA. eV., Kto 43021799 bei Sparkasse Mainfranken (790 500 00). Kennwort Schüleraustausch. Kontakt: Michael Stolz, Vorsitzender. 0931 96481, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mostsüppchen vom Main trifft Tilapia-Fisch am Viktoriasee

Ein ungewöhnlicher Besuch in Mwanza / Tansania

VHS Volkshochschule, Würzburg, Münzstr.1,

Donnerstag, 7. April 2011, 19.30 – 21.00 h, Raum 33

 

Im Sommer 2010 besuchten Schülerinnen der Fachakademie für Hauswirtschaft an der Klara-Oppenheimer-Schule für fast drei Wochen ihre Kolleginnen an der VETA in Würzburgs Partnerstadt. Ihre eigenen Eindrücke stellen sie in Bild, Film und Wort vor.

Für Mai 2011 wird der Gegenbesuch von 12 tansanischen angehenden Hauswirtschaftlerinnen samt zweier Lehrkräfte erwartet.

Wer sich über das Ungewohnte und Faszinierende eines Besuchs im Inneren Afrikas ein Bild machen will, der darf sich diesen Abend nicht entgehen lassen.

Siehe auch:  Partnerschaft geht über den Magen - SPENDENAUFRUF

Expertin aus Mwanza ab 22.11. in Würzburg (KW 47)

 

Bei uns Tansaniern ...“, beginnt Mama Salalah, wenn sie Zustände in dem ostafrikanischen Land südlich des Viktoriasees beschreibt. Man merkt sofort, dass sie längst in ihrer zweiten Heimat verwurzelt ist, auch wenn ihr noch die tansanische Staatsangehörigkeit fehlt. Nicht mehr lange. Denn die 45-jährige gebürtige Koblenzerin mit dem deutschen Namen Christiane Strauch lebt schon lange Jahre in Würzburgs Partnerstadt Mwanza und ist eine Anlaufstelle für junge Praktikanten, die sie in die sprachliche und kulturelle Welt Tansanias einführt, Sie arbeitet dort nämlich als Dozentin an der iltc, dem International Languages Training Centre. Auch bei Würzburger Delegationen war sie wiederholt unterstützend tätig, zuletzt beim Besuch der Schülerinnen der Fachakademie Hauswirtschaft der Klara-Oppenheimer-Schule im Juli dieses Jahres. Gegenwärtig unternimmt sie eine Vortragsreise durch Deutschland, die sie von Berlin über Düsseldorf und Koblenz bis nach Würzburg führt. In der Woche ab dem 22.11. hat sie der M.W.A.N.Z.A. e.V. hierher eingeladen. Die Vormittage sind für Schulen vorgesehen. Bisher haben das Landkreis-Gymnasium in Veitshöchheim, die Hauptschule Heuchelhof, die Gemündener Realschule sowie die Klara-Oppenheimer-Schule das Angebot angenommen.

Wie breit die Themenpalette ist, die die Afrikanistin anbietet, zeigt sich an den Veranstaltungen: Am Montag., den 22.11. 20.00 h steigt sie mit dem verblüffenden Thema: „Eheboykott – ein neuer Weg der Aidsprävention“, Ort: Grünes Büro in der Textorstraße 14. Eine ungewöhnliche Selbsthilfegruppe von AIDS-Witwen wird in Mwanza von Mama Salalah begleitet; diese waren durch ihre mittlerweile gestorbenen Männer infiziert worden.

Am Donnerstag, den 25.11. um 19.00 h referiert die Mwanza-Expertin in der Umweltstation über das Thema Abfall und Wiederverwertung in dem afrikanischen Land. Freitag, 26.11., 14 –18 h und Samstag 10 –1 14 h bietet sie einen Crash Kurs Kisuaheli an der KHG, Hofstallstr. 4. Dort kann man sich auch anmelden (0931/354530). Unter www.mwanza.de findet sich ihr Themenangebot vollständig. Buchungen sind noch möglich, da noch Luft in ihrem Kalender ist.

Außerdem freut sie sich auf ein Wiedersehen mit den angehenden Hauswirtschaftsleiterinnen, deren Nachbereitungsseminar auf der Frankenwarte sie mitgestaltet.

Der M.W.A.N.Z.A. e.V. hat sie eingeladen, um dadurch auch den Stipendienfonds ihres Bildungszentrums in Mwanza zu unterstützen, das Kurse in Deutsch und Englisch sowie in Computeranwendung anbietet, aber auch Einzelfallnachhilfe nach Bedarf.

Nach 2006 ist dies der zweite Besuch von Mama Salalah in Würzburg, wohl der letzte, den sie als Deutsche (der Staatsangehörigkeit nach) unternimmt.

 

Ein zweites Mal kommt Mama Salalah nach Deutschland (nach 2006), dabei auch eine Woche nach Würzburg. Sie bietet eine Reihe von Themen an, die sie aus ihrer Perspektive darstellen wird. Wer sie kennt, weiß, dass sie als gebürtige Deutsche längst eine afrikanische Sicht der Dinge vertritt. Seit Längerem bemüht sie sich um die tansanische Staatsbürgerschaft.
Ihre Themen lassen sich den Fachbereichen Geographie, Ethik, Religionslehre, Sozialkunde zuordnen. Auch als afrikanische) Englischreferentin kann sie eingesetzt werden.

Die Städtepartnerschaft Würzburg -- Mwanza hat sie bereichert durch ihre genaue Kenntnis beider Kulturen (auch Sprachen) -- zum Nutzen mancher deutscher Praktikanten und als kompetente Anlaufstation für Würzburger Delegationen.

THEMEN:

THEMENKREIS ÖKONOMIE.

Wenn sich ein Generalstreik gegen die Arbeiterschaft richtet, die Situation der Arbeiter in Tanzania.

Vom afrikanischen Sozialismus zur Privatwirtschaft,
Politik und Entwicklung in Tanzania.

Kulturkonflikt, wenn ein Land sozialistisch denkt und kapitalistisch wirtschaftet........Tanzania im Umbruch.

Die tanzanische Bildungskrise oder
Wer viel lernt arbeitet wenig, über den Zusammenhang von Kultur und Bildung als ein zentraler Faktor der Entwicklungshemmung.

Kilimo kwanza – der Primat der Landwirtscchaft in der tanzanischen Wirtschaftspolitik.


THEMENKREIS POLITIK

Agenda 50/50 2010, 50% aller Führungspositionen gehen an Frauen:
Revolution oder Evolution???

Der Kampf gegen Korruption im Wahlkampf
oder das Ende der Opposition

Die Erneuerung der Regierungspartei und die Opposition.
Analyse der aktuellen Parteienlandschaft in Tanzania.

Woran krankt die Opposition?
oder
Bedeuten mehr Parteien auch mehr Demokratie?

Über die große und die kleine Korruption
oder was ist ein guter Bürgervertreter?


THEMENKREIS FRAUEN

Gendereconomy, oder „was soll ich arm sein wenn ich schön bin“,
wie Frauen ihr Geschlecht verWERTen......

Frauen sind die besseren Volksvertreterinnen,
warum die tanzanische Regierungspartei auf die Frauen setzt.

Frauenwirtschaft, die Bedeutung der Frauen für die tanzanische Wirtschaft

Aids hat ein Geschlecht – Frauen und HIV

Frauenalltag in Tanzania.


THEMENKREIS HIV/AIDS

Aids ist weiblich – Frauen und HIV in Tanzania.

Jugend und HIV

Champion, die Kampagne für den neuen Mann

Thabo Mbeki hat doch Recht, HIV ist eine Krankheit der Armut

Der Virus und das Patriarchat.

HIV und die Dominanz des mänlichen Geschlechts

Eheboykott – ein neuer Weg der Aidsprevention.


Bei Interesse bitte rückmelden an Michael Stolz 0931 96481, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! <mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>, um einen Termin ausmachen zu können.
Diese Vortragsreise dient dem Sponsoring für den Stipendienfonds ihrer Einrichtung, um mittellosen Menschen eine Weiterbildung zu ermöglichen. So sind Spenden ebenfalls sehr erwünscht. (Spendenbescheinigung werden durch den M.W.A.N.Z.A. e.V. ausgestellt.
Vortragsabend in der VHS im Herbst 2010,
am DO 11.11. 20.00 h

VOICES -- Würzburger Chor-Tournee in Mwanza am Viktoriasee

Reisebericht in Bildern, Worten und Musik
Der Rock-Pop-Gospel-Chor VOICES war Ende 2009 in Zusammenarbeit mit dem M.W.A.N.Z.A. e.V. in der tansanischen Partnerstadt Würzburgs. In Bild und Ton werden die Eindrücke der Reise vorgestellt. "Am Ende eines Konzerts waren da nicht mehr Deutsche und Tansanier, sondern eine Schar beschwingter und singender Menschen beieinander", so Fred Elsner, der Leiter des Chores. Zu den tiefen musikalischen Eindrücken kamen Einblicke, wohin die Spendengelder des Partnerschaftsvereins fließen.
Reisebericht mit Fotos

Eheboykott - ein neuer Weg der AIDS-Prävention?

 

Insider-Informationen aus Würzburgs Partnerstadt

von Mama Salalah, iltc Mwanza.


Montag, den 22.11., 20 Uhr

im GRÜNEN Büro, Textorstr.14, Würzburg,

links neben Weinstube Popp.

Veranstalter: Bündnis 90 / DIE GRÜNEN KV Würzburg-Stadt

 

Eintritt frei

Gymnasiasten spenden für Schüler in Mwanza

 

Spende Deutschhaus - Matthias Grünewald

Aus dem Erlös eines Tanzabends "für die Völker" in der Stadtmensa haben die SMVs von Deutschhaus- und Matthias-Grünewald-Gymnasium 1000,00 € gespendet, um dafür ihren Alterskollegen in Mwanza zu einer schulischen Ausbildung zu verhelfen. Das Geld wird vor allem dazu verwendet, den Besuch von Secondary Schools der Straßenjungen von Upendo Daima zu ermöglichen.
 

Unterkategorien

BILDER UND BERICHTE AUS DEM JAHR 2010

Siehe auch Jahresbericht 2010

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2009

 Siehe auch Jahresbericht 2009

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2008

 Siehe auch Jahresbericht 2008

Bilder und Berichte aus den Jahren 2007 und 2006

Bilder und Berichte aus dem Jahr 2005 und früher

Zusätzliche Informationen