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Städtische Mitarbeiter aus Mwanza

zur Fortbildung in Würzburg

 

2. bis 25. April 2007: Berufliche Weiterbildung von Mr. Thobias Bujiku, Mwanza City Transport Officer, und Mr. Mussa Kaboni, Second in charge Fire Brigade Officer bei der Berufsfeuerwehr und den Stadtreinigern in Würzburg. Dadurch wird die fachkundige Übernahme des Müllfahrzeuges vorbereitet, das im Frühjahr nach Mwanza geschickt werden soll.

Mussa Kaboni wurde mit der hiesigen Technik des Brandschutzes, mit Rettungsmaßnahmen, Erster Hilfe und Atemschutztechnik vertraut gemacht. Dabei wurde von den drei Schichten der Berufsfeuerwehr großer Wert darauf gelegt, das hier Gesehene auf die Situation in Mwanza zu übertragen. Immerhin sind dort inzwischen drei Feuerlöschfahrzeuge modernerer Bauart im Einsatz.

Die Ziele der Ausbildung wurden während der Fortbildung noch präzisiert. Als sich herausstellte, dass die Feuerwehr noch einen intakten Atemschutz-Prüfstand in den Vorräten hatte, der ohne anfällige Elektronik arbeitet, wurde Mussa Kaboni darauf trainiert. So kann er in Mwanza die bisher ungenutzten Atemschutz-Einrichtungen in Zukunft sinnvoll einsetzen und überprüfen.

Bei den Stadtreinigern wurde Thobias Bujiku ebenfalls bereitwillig aufgenommen. Der Umweltreferent Wolfgang Kleiner hatte schon im vorigen Jahr durch seine Mitgliedschaft beim M.W.A.N.Z.A. e.V. sein Interesse an der Städtepartnerschaft mit Mwanza zu erkennen gegeben. So wurde Mr Bujiku einerseits mit dem Fahrzeug vertraut gemacht, das ab Frühling 2008 in Mwanza seine Dienste aufnehmen wird, andererseits aber auch mit den verschiedenen Bereichen der Entsorgung.

Die Abende und Wochenenden wurden die beiden Gäste vom M.W.A.N.Z.A. e.V. in Obhut genommen: Sie erhielten viele Einladungen aus dem Kreis unserer Mitglieder. Käppele, Festung, Residenz, Sommerhausen; Konzert, Frühlingsvolksfest, Basketball, Nussknacker-Ballett, Kar-Liturgie, Dom-Konzert-Ostermesse und ein Ausflug in die Weltstadt Frankfurt verhalfen zu vielseitigen Erfahrungen über das Leben und die Kultur in und um Würzburg.

Für den städtischen Empfang durch Bürgermeisterin Marion Schäfer und Einblicke in unsere Kommunalwahl war vom Büro Würzburg International Eva-Maria Barklind-Schwander zuständig. Sie koordinierte die verschiedenen städtischen Dienststellen und hielt persönlichen Kontakt.

Durch zwei Präsentationsvorträge wurden die Kollegen der Stadtreiniger (früh um acht!) und der Feuerwache (abends um 18.30 h) durch uns über Mwanza und die Geschichte und Vielseitigkeit der partnerschaftlichen Beziehungen informiert.

So wurde diese Fortbildung von allen Seiten als gelungener Anfang gesehen, wie Kooperationen zwischen städtischen Einrichtungen funktionieren können und wie der Gedanke der tansanisch-deutschen Partnerschaft immer mehr verbreitet werden kann. Dabei wirken Stadt, M.W.A.N.Z.A. e.V. und begeisterte Einzelne zusammen.


 

Die Feuerwehrleute Georg Janser (vlnr), Martin Hagenau und Klaus Schlagmüller, Mussa Kaboni, Michael Stolz, Thobias Bujiku, OB Pia Beckmann, Umweltreferent Wolfgang Kleiner, Branddirektor Franz-Josef Hench sind erfreut um das Atemschutz-Prüfgerät versammelt, das im Laderaum des Müllfahrzeuges nach Mwanza gelangen soll.
 

 

Gleich im Eingangsbereich der Feuerwache wurden die Gäste freundlich willkommen geheißen.

Aushang Feuerwehr 1

 

Bernardo Besuch 1  

 

 

 

 

 

 

Vor der Feuerwache machen sich (links) der in Deutschland verheiratete Bernardo Mbwilo und Michael Stolz mit den Gästen zum Stadtbummel bereit.

 

 

Mussa Kaboni kennt sich inzwischen aus mit dem Atemschutz-Prüfstand, den er bald in Mwanza einsetzen wird. Thobias Bujiku und eine Main-Echo-Journalistin begutachten ihn.

Atemschutztraining 1
 

 

Thobias Bujiku und die Enkel der Familie Stolz sehen sich die Welt von verschiedenen Seiten an.

hausbesuch 1
weltstadt Frankfurt 1  

 

Zwei Afrikaner in Mainhattan – Frankfurt, 200 Meter hoch

 

 

Ein Plüschhund begeistert Mussa, den frisch gebackenen Opa. Noch kennt er nicht den Namen seines Enkels, der während der Würzburg-Zeit geboren wurde.

opa mussa 1
feuerwehr abschluss 1  

 

Am Ostermontag gibt es einen Abschluss mit Kaffee und Kuchen für die Dienst habende Schicht der Feuerwehr. Die Dankreden von Thobias und Mussa übersetzt Hans Köbler (2.v.l.) aus dem Englischen und Kisuaheli. Stadträtin Benita Stolz und Dieter Weidner sitzen dem Feuerwehr-Paar Wehner aus der Rhön gegenüber, das im letzten Herbst die Feuerwehr-Kollegen in Mwanza besucht hat.

 

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