Kaffeetrinken in Würzburg schafft Unterkunft für Kinder in Mwanza

Neuer Schlaf-Bungalow für Straßenkinder-Projekt Upendo Daima finanziert

wuedelegation besucht schlafungalow UD, 2006 errichtet Beim letzten Treffen des Würzburger Partnerkaffee eV wurden € 6000,00 bewilligt, um eine Unterkunft für acht Straßenkinder in Würzburgs Partnerstadt neu zu bauen.

Der Anstoß dafür kam im Januar dieses Jahres während des Besuches einer achtköpfigen Würzburger Delegation in Mwanza am Viktoriasee.  Die munteren Kinder und Jugendlichen beeindruckten die Gruppe um Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann. So lauschten sie aufmerksam einem selbstbewussten kleinen Märchenerzähler, dem man anmerkte, wie sicher er sich in dieser behüteten Umgebung fühlte. „Auf Kisuaheli heißt Upendo Daima bedingungslose Liebe. Unter diesem programmatischen Titel wurde das Projekt in den 90-er Jahren von den Weißen Schwestern begründet. Sie sollten Wohlwollen, Geborgenheit und Ordnung erfahren, um ihr Leben zu meistern", erläuterte Marga van Barschot. Zur Weiterführung sei das Projekt dann ihr übergeben worden, die es zusammen mit einem afrikanischen Team leite. „Wenn wir mehr Platz hätten, könnten wir natürlich auch mehr aufnehmen; der Bedarf ist groß", waren dann ihre auslösenden Worte. (Zur Projekt-Vorstellung)

Der Wille, in dieser konkreten Situation zu helfen, der aus dem Kreis der Reiseteilnehmer kam, wurde in Würzburg durch den M.W.A.N.Z.A. e.V. verstärkt, so dass dieses Jahr Upendo Daima im Rahmen der Städtepartnerschaft für eine Förderung ausgewählt wurde. Denn in dem fairen Preis, der für den Würzburger Partnerkaffee gezahlt wird (erhältlich zum Beispiel im Infomarkt Eine Welt, Plattnerstraße), ist noch ein kleiner Betrag enthalten, der für gezielte Förderung von Projekten im Zusammenhang mit Mwanza verwendet wird.

Partnerkaffee aAls die Neuigkeit der Förderung per mail nach Mwanza gemeldet wurde, kam als Reaktion: „Wir sind überglücklich. Nun kann also umgehend mit dem Bau begonnen werden. Ganz herzlichen Dank nach Würzburg!" In zwei Räumen sind je zwei Doppelstockbetten vorgesehen zum Schlafen mit der Möglichkeit, eigenen bescheidenen Besitz unterzubringen. Das geordnete Wohnen ist zugleich die Voraussetzung, dass ein geregelter Schulbesuch an öffentlichen Schulen organisiert werden kann.

Marga van Barschot wird mit einem weiteren Verantwortlichen während der Mainfrankenmesse im Herbst Würzburg besuchen und am Städtepartnerschaftsstand präsent sein.

Wer mit einer steuerabzugsfähigen Spende derartige Projekte unterstützen möchte, kann diese überweisen auf das Konto des Vereins M.W.A.N.Z.A. e.V. Nr. 43021799 bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg (790 500 00). Hinter dem Namen verbirgt sich das Programm dieses Vereins: "Menschen aus Würzburg arbeiten nachhaltig zusammen mit unserer afrikanischen Partnerstadt". Im Internet ist er mit vielen zusätzlichen Informationen unter www.mwanza.de zu finden. Kontakt über 0931/96481.

(Michael Stolz)

 

Der Würzburger Partnerkaffee:

Partnerkaffee b

 

 

 

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