50 Jahre Partnerschaft

Logo 50 Jahre Mwanza

 

 

Wir, der Fonelisco e.V., unterstützen seit der Gründung 2011 durch zwei ehemalige Volontäre das Straßenkinder- und Waisenhaus FONELISCO in Mwanza, Tansania in finanzieller und struktureller Hinsicht. Wir sind ein junges Team, das überwiegend aus Studenten in ganz Deutschland besteht und zum großen Teil eine Zeit lang im Waisenhaus gelebt hat. Nach unserer Rückkehr wollten wir uns weiter für die Kinder einsetzen und arbeiten seitdem ehrenamtlich in Deutschland.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) ist mit etwa 6,1 Millionen Mitgliedern (2012) eine der größten lutherischen Kirchen Afrikas. Sie ist aus der Mission deutscher, schwedischer und amerikanischer Missionsgesellschaften hervorgegangen. Im Norden des Landes wurden schon im 19. Jh. evang. Gemeinden gegründet, während evang. Christen im Süden in der Diaspora leben. In der ELCT sind 23 Diözesen, vergleichbar mit den deutschen evang. Landeskirchen zusammengeschlossen.

Die evang.-luth. Christen in Mwanza gehören zur „East of Lake Victoria Diocese“ (ELVD), die 1989 gegründet wurde und aus 32 Pfarreien besteht. Diese Diözese hat Partnerschaften mit Lutherischen Kirchen aus den USA, Finnland und Schweden.

Schüleraustausch Franz-Oberthür-Schule und VETA in Mwanza

Im Oktober 2012 fand der zweite Besuch von Berufsschülern in Mwanza statt, diesmal aus der Technikerschule. Das gemeinsame Erarbeiten eines Projektes stand im Mittelpunkt: Eine solare Warmwasserbereitung für das Schülerinternat. Die durch Qualität verwöhnten Schüler stöhnten: „Das frisch geschnittene Gewinde bricht ja gleich ab“, wenn sie frustriert am Abend Bilanz zogen. Techniklehrer Ralf Geisler kooperierte gut mit seiner Kollegin Thereza Makinda, der Abteilungsleiterin der Fachrichtung Plumbing and Pipe Filling; beide schafften es, einen vorzeigbaren Abschluss der Anlage nach zwei Wochen Arbeit zu bewerkstelligen – trotz Strom- und Wasserausfällen. So sollte der naheliegende Einsatz von Sonnenenergie nicht weit weg vom Äquator demonstriert werden.

Juli 2010 und Mai 2011: Klara-Oppenheimer- und VETA-Schülerinnen schlüpften für je drei Wochen in die unterschiedlichen Lebens- und Lernsituationen von Deutschland und Tansania.

Die deutschen und tansanischen Schülerinnen freundeten sich schnell an. In der Küche eines Ausbildungsrestaurants am Stadtrand von Mwanza wurde einvernehmlich gekocht. Damit auch das afrikanische Essen selber zünftig vor sich geht, gab es eine Kurzdemonstration: Zwei Schülerinnen setzten sich auf einen Teppich und aßen die Mahlzeit mit der –natürlich vorher gewaschenen- rechten Hand. Das Essen mit den Fingern war für die Deutschen eine neue Erfahrung: „Eigentlich schmeckt man es so besser“, meinte Katharina. Natürlich wurde auch deutsch für die Tansanier gekocht, einschließlich Tischdekoration und Bedienung am Tisch. Ergreifend und lustig zugleich, wie hier die deutsche Nationalhymne aus der Küche zu hören war – alles vorher selber auf dem Gemüsemarkt, im Supermarkt und in der renommiertesten Metzgerei der Stadt eingekauft.

 

Sehr geehrter OB Christian,

Liebe Freundinnen und Freunde,

Meine Damen und Herren,

 

Einen guten Tag!

Zunächst sende ich Ihnen und Ihrer Stadt unsere besten Weihnachts- und Neujahrswünsche!

Liebe Freunde,

erst seit wenigen Tagen wurde ich, nach den allgemeinen Wahlen, zum Vorsitzenden des Stadtrats (City Director) gewählt. Obwohl der Oberbürgermeister und ich selbst also neu im Amt sind, kennen wir die wunderbare Freundschaft zwischen unseren Städten seit 1966.Persönlich weiß ich die wertvollen Errungenschaften, die unsere Vorgänger in beiden Städten in beinahe 50 Jahren erreicht haben, sehr zu schätzen.

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